Panikattacken sind nicht zu verwechseln mit einem "unguten Gefühl" oder sonstwas vergleichbares. Vor gut 15 Jahren hatte ich selbst auch mal welche gehabt, insofern kann ich hier als ehemalig betroffener Mensch auch darüber aus eigener Anschauung schreiben.
Urplötzlich schien es waren sie da. Die Angst es könne nun zu Ende gehen war jedes mal mit dabei, ein echter Leidensdruck war jedes Mal da. Gott sei Dank hatte ich diese Attacken meistens wenn ich zu Hause war und nur selten draußen in der Stadt.
Irgendwann lag ich in meinem Bett, eine Panikattacke kam und ich hatte mir dabei immer so ein Gefühl des drohenden Herztodes mit in mein "Spiel" eingebaut, ich möchte diesen Vorgang nun einfach mal so nennen, denn mir ist bewusst dass ich diese Attacken ja selbst veranstaltete, ich war der Veranstalter und der einzige Zuschauer zugleich dabei. In meiner letzten Panikattacke teilte ich mein Sein sozusagen auf, die innere Stimme in mir die an Gott glaubt und an die Liebe, diese nenne ich jetzt mal meine Seele sagte zu meinem aufmüpfigen Körper :
"Und weißt du was ? Wenn es Dir hier nicht gefällt, dann verpiß Dich ! " Dies war wörtlich der Satz den ich zu mir selbst sprach. Und mein Körper antwortete : "Nein, das will ich doch nicht ."
Damit waren meine Attacken ein für alle mal vorbei.
Einem Freund erging es ähnlich. Er hatte die Attacken beim Autofahren, zu dieser Zeit lebte ich noch in München. Dieser Freund auch, ich kenne ihn noch aus dieser Zeit. Du kannst Dir vorstellend wie quälend es ist wenn man in der Großstadt im Auto sitzt und dann unter der Fahrt anhalten muss weil man auf dem Sitz zusammensackt und meint sterben zu müssen. Auch er fand für sich in irgendeiner Weise ähnliche Worte die er zu sich sprach und auch bei ihm war damit der Anfall auf Dauer beendet. Er nimmt seitdem jedoch aus Gründen der Vorsicht noch ein Johanniskrautpräperat ein, welches er nach einem Arztbesuch verschrieben bekam, ich glaube es heißt Live600 oder so ähnlich.
Ich selbst halte von einer Dauermedikamentation mit Johanniskraut nicht so viel weil es die Lichtempfindlichkeit der Haut stark steigert und dadurch das Langzeitrisiko sich einen Hautkrebs einzufangen und zu entwickeln doch auch steigt. Übehaupt bin ich der Meinung daß auch pflanzliche Produkte sobald sie als Medikament dosiert werden nach spätestens 7 Wochen wieder abgesetzt werden sollten damit der Körper sich auch von diesen Stoffen wieder regenerieren kann und die Wirkung so bleibt wie man sie beabsichtigt hat.
Aber egal, ich wollte mit diesen Beispielen anführen daß es möglich ist "durch den Schmerz" hindurchzugehen. Dies ist während so einer Panikattacke ein recht harter Entschluß so mit sich zu reden, denn man hat ja wirklich diese Todesangst in diesem Moment.
Mir viel es vielleicht deswegen leichter weil ich an die Unsterblichkeit der Seele aus tiefstem Herzen glaube, ich war schon einmal aus mir draußen und weiß daß man außerhalb des Körpers auch noch existieren kann, jedoch war dieser "Ausflug" damals auch nur ein recht kurzer. An vergangene Leben oder so kann ich mich nicht erinnern um diese Frage einmal aufzugreifen. Mit der Biotensorarbeit könnte man in diesem Bereich der Reinkarnationsforschung zwar arbeiten aber ich sehe im Moment darin eigentlich keinen tieferen Sinn glaube vielmehr daß es sinnvoll ist sich mit dem heutigen Leben zu beschäftigen.
Panikattacken kann man außer mit dem zwar relativ harten aber auch sehr effektiven Weg des "durch den Schmerz hindurchgehens" auch mit allen anderen Arten der Energiearbeit effektiv angehen.
Niemand braucht dauerhaft an solchen Attacken zu leiden. Eine begonnene Therapie braucht jedoch nur weil man sich nun mit der Energiearbeit von der Attacke befreit hat nicht abgebrochen werden, es ist gut und sinnvoll sich mit Hilfe von außen Begleitung auf seinem Weg zu holen. Eine Therapie sollte wenn möglich weitergeführt werden bis sowohl der Therapeut als auch der "Patient" gemeinsam zu dem Punkt gekommen sind daß die Therapieziele erreicht wurden. Eine vorschnell abgebrochene Therapie wird im Laufe der Jahre oftmals bereut und dann muss man durch diesen Prozess wieder von vorne durch.