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G bis J



Begriffe mit G
Byte
Kurz für Gigabyte (1024 MByte). Siehe auch: Byte
Geek
Jargon: andere Bezeichnung für Nerd
GEnie
GEnie ist ein kommerzielles Netz von General Electric. Ähnlich wie CompuServe.
GET
Methode des CGI, einem HTTP-Server die Daten eines Formulars zuzusenden. Die Daten
werden an die Script-URL nach einem Fragezeichen angehängt; der Server antwortet
darauf mit einer Ergebnisseite. Siehe auch: POST
GIF
Graphics Interchange Format: Ein von CompuServe geprägtes Grafikformat, welches Bilder
mit bis zu 256 Farben auf ein Minimum an Platzbedarf komprimiert. Eine Variante des
Formats, Interlaced-GIF-Dateien, können schon während des Ladevorgangs als grobe
Vorschau angezeigt werden. GIF-Dateien eigenen sich besonders für Bilder mit scharfen
Farbübergängen (im Gegensatz zu JPEG). Siehe auch: animated GIF, CLUT, Farbwürfel,
LZW, PNG, Rastergrafik
GIF89a
Im Gegensatz zur älteren GIF-Variante GIF87a kann bei diesem Format genau eine Farbe
als Alphakanal genutzt werden.
GlasNet
Ableger von APC in Moskau. Während des Putsches gegen Gorbatschow die einzige noch
funktionierende Moskauer Nachrichtenagentur.
Global Village
Englisch für "Globales Dorf", ein unter dem Eindruck des Internet entstandene Metapher,
die die schwindenden örtlichen Entfernungen durch die Netzkommunikation beschreibt.
GNU
Steht für GNU's Not UNIX, nicht näher erläuterbares Akronym. Ein Konzept zur Verteilung
und Anwendung von UNIX-Freeware, die von der FSF und dem MIT-Mitglied Richard
Stallman ins Leben gerufen wurde.
Gopher
Menüorientiertes Suchsystem, um Verzeichnisse und Dokumente im Internet zu finden.
Veraltet, ist der "Vorläufer" des WWW.
Gopherspace
Alle über Gopher erreichbaren Inhalte. Siehe auch: Gopher
Gouraud Shading
Siehe: Rendering
GreenNet
APC-Ableger in London.
Group
Englisch für "Gruppe".
GroupMail
(FidoNet) Ein Verfahren, öffentliche Diskussionen sehr fachlich und effizient zu führen. Alle
eingegebenen Nachrichten werden zuerst zum GroupMail-Moderator übermittelt, der dann
erst entscheidet, welche Nachricht für alle anderen lesbar ist. So werden zum Beispiel
mehrfache Antworten auf eine Frage vermieden.
Groupware
Diffus definierter Begriff für Software, die von Benutzergruppen eingesetzt wird. Oft ein
ganzes Bündel von Programmen, die u.a. eMail-Funktionen, Datenbank-Zugriffe und
Dokumentverteilung realisieren. Laut c't 10/1996 ist die wichtigste Eigenschaft die
Synchronisation von unterschiedlichen Kopien von Daten, die Benutzer an verschiedenen
Orten abrufen und bearbeiten können. In letzter Zeit ist eine Migration von Groupware-
Produkten zu Intranet- Standards zu beobachten.
Gruppe
Eine inhaltliche Einteilung der Artikel im Newssystem. Vergleichbar mit dem Verzeichnis in
hierarchischen Dateisystemen. In anderen Netzen auch Brett oder Area.
GSM
Das Global System of Mobile Communication ist ein technischer Standard für die digitale
Funktelefonie. In Deutschland werden dazu Frequenzbereiche um 900 Mhz (D1- und D2-
Netz) sowie um 1800 Mhz (E-Plus-Netz) eingesetzt. Zusätzlich zur Übertragung von
Sprache können in diesen Netzen auch Daten mit 9600 bps übertragen werden. Siehe
auch: Modacom, SMS
GUI
Graphical User Interface, Bezeichnung für grafische Benutzeroberflächen.
GUM
Gemeinschaftsumschalter. Postdeutsch.
Guru
Ein Experte für Betriebssysteme, vornehmlich für UNIX. Durch Davorstellen eines
Betriebssystemnamens (Novell-Guru, Windows-Guru) qualifizierbar. Gibt üblicherweise
sein Wissen freudig an andere weiter.
Begriffe mit H...
Hack
Ein kleines Programm oder eine Programmänderung, die schnell und schmutzig erstellt
wurde, um ein Problem zu beheben.
Hacker
Jargon: Jemand, der Freude daran entwickelt, sich in komplizierte Programmsysteme
einzuarbeiten. Im Gegensatz zum normalen Benutzer, der es vorzieht, nur das funktionale
Minimum eines Programms zu erlernen, versucht ein Hacker, die Möglichkeiten eines
Programm auszureizen oder gar zu erweitern. Hacker bezeichnen -im Gegensatz zu den
Medien- Leute, die versuchen in Rechnersysteme einzudringen, als Cracker.
Halbduplex-Verfahren
Datenübertragung in nur eine Richtung. Soll in beide Richtungen übertragen werden
(pseudo-vollduplex), so muß dauernd hin und her geschaltet werden (Ping-Pong-
Verfahren).
half duplex
Siehe: Halbduplex-Verfahren
Handshake
Verfahren zur Synchronisation von Dateiübertragungen bei unregelmäßig anfallenden
Daten. Der Sender signalisiert, wenn er neue Daten senden kann/möchte und der
Empfänger, wenn er neue verarbeiten kann/möchte.
1. Wird die Synchronisation über elektrische Leitungen realisiert spricht man von
Hardware-Handshake.
2. Die Synchronisation mittels Übertragung von Steuerzeichen wird als Software-
Handshake bezeichnet.
Hardware-Handshake ist schneller als Software-Handshake, da dafür keine Zeichen
übertragen werden müssen.
Hardware
Englisch für "Werkzeuge, Eisenwaren", Bezeichnung für alles Dingliche an einem
Computersystem. Siehe auch: Software
Hardware-Handshake
Handshake über Signalleitungen. Üblicherweise wird bei V.24 entweder mit CTS/RTS oder
mit DTR/DSR signalisiert. Siehe auch: CTS, RTS, DTR, DSR
HAT
Ein Help Authoring Tool ist ein Programm, das die Erstellung von (WinHelp) Online-Hilfen
erleichtert.
Hayes-Befehlssatz
Kommandosprache zur Modem-Ansteuerung, die ursprünglich von der Firma Hayes
entwickelt wurde. Inzwischen De-facto-Standard in vielen unterschiedlichen Ausführungen.
Alle Befehle beginnen mit AT, daher heißt er auch AT-Befehlssatz. Der Hayes-Befehlssatz
ist so weit verbreitet, daß sich der genormte V.25-Standard kaum durchsetzt.
HDB3
Der High Density Bipolar-Code ist eine Weiterentwicklung des AMI-Codes, durch den der
Gleichstromanteil auf der Übertragungsleitung verringert wird. Dieser Code wird für die
Übertragung bei ISDN-Primärmultiplexanschlüssen verwendet.
HDLC
Das Protokoll High-Level Data Link Control ist ein Übertragungsprotokoll für Datenpakete
über serielle Leitungen nach ISO. Dieses Protokoll wird auch bei PPP eingesetzt. Eine
Prüfsumme mit 16 Bits sichert dabei die Datenübertragung ab.
HDSL
High data rate DSL, ein Übertragungsverfahren, das mit PCM über Kupferdoppeladern die
Übertragung mit 1544 KBit/s (T1) oder mit 2048 KBit/s (E1) realisiert.
Header
Englisch für "Kopf". Der einer Nachricht (Mail, News) vorangestellte Teil, der administrative
Informationen enthält. Beispielsweise die Adresse des Absenders, wann die Nachricht
abgesandt wurde etc.
Helpdesk
Adresse, Person oder Hilfeseite, an die man sich mit Fragen oder mit der Bitte um
Unterstützung (Support) wenden kann.
HID
Das Human Interface Device bezeichnet einen Software-Treiber unter Windows 2000, der
für Benutzereingaben zuständig ist.
Hit
Englisch für "Treffer", eine Bezeichnung für einen Informationsabruf von einem Web-
Server. Da Web-Seiten, Grafiken und andere Dateien je einen Hit darstellen, geht man in
letzter Zeit dazu über, die Beliebtheit von Web-Seiten in Visits (Besuche) oder PageViews
(Seitenabrufe) anzugeben. Siehe auch: AdClick
HMD
In einem Head Mounted Display vermitteln zwei kleine LCD-Bildschirme einen räumlichen
Eindruck z.B. einer VRML-Welt. Zusätzliche Sensoren können dabei die Kopfbewegungen
des Betrachters auswerten und einen noch realeren Eindruck vermitteln.
Homepage
Englisch für "Heimatseite". Homepages von Firmen sind oft unter einer eigenen Domain-
Adresse erreichbar, Privatiers und Hobbyisten finden sich oft unter einer User-URL, z.B.
http://www.snafu.de/~clauma.
Hop
Eine von mehreren Dateiübertragungen, die in einem Datennetz nötig sind, um eine
Nachricht von Punkt A zu Punkt B zu übermitteln. "Ein Artikel ist über 5 Hops gelaufen"
bedeutet, daß eine Nachricht über fünf News-Server (zum Beispiel Mailboxen) gewandert
ist, bis sie am Ziel war, und damit also fünf Hüpfer ('Hops') gemacht hat.
Der Ausdruck wird auch verwendet, um den Sprung eines Datenpaketes von einem Router
zu einem anderen zu bezeichnen.
Host
Allgemein Rechner oder Server (auf dem in der Regel irgendwelche Dienste für Benutzer
bereitgestellt werden). Oft gebraucht für den Rechner, zu dem man eine Datenverbindung
aufgebaut hat.
Hosting
Auch houseing, bezeichnet die Möglichkeit, einen eigenen Rechner bei einem Provider
aufzustellen. Dies spart die Gebühren für die sonst nötige Standleitung.
HotJava
Name eines Browsers von Sun Microsystems, der in Java geschriebene Applets ausführen
kann. Mittlerweile sind auch andere Browser java-fähig.
Hotline
Telefonnummer, unter der der Kunden-Support oder der Service einer Firma erreicht
werden kann. Siehe auch: Call Center, Helpdesk
Hotspot
Begriff aus der WinHelp-Terminologie. Er bezeichnet vom Benutzer anklickbare Bereiche
einer Hilfeseite. Siehe auch: Link, SHG
HotWired
HotWired ist der Name des bekanntesten e-Zines.
HPGL
Die Hewlett-Packard Graphics Language ist eine Sprache zur Ansteuerung von Plottern.
Wegen ihrer Einfachheit wurde sie zu einer Art "ASCII der Vektorgrafiken".
HST
High Speed Technology, Daten-Übertragungsprotokoll des Modem-Herstellers USRobotics.
HTA
HTML Applications sind ein Feature des Microsoft Internet Explorer 5.0, mit dem sich
Programme und Benutzeroberflächen in DHTML realisieren lassen. Die Seiten werden
ohne die Browser-Oberfläche angezeigt und unterliegen nicht den üblichen
Sicherheitsrestriktionen.
htbin
Verzeichnisname, der bei CERN-Servern die CGI-Scripts enthält. Siehe auch: cgi-bin
HTML
HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. Mit Hilfe dieser Sprache ist es
möglich, im Internet Dokumente in einer einheitlichen Sprache zu veröffentlichen.
Hauptmerkmal dieser Sprache ist u.a. die Möglichkeit, Verbindungen zu anderen HTMLDokumenten
anzugeben, sog. URLs.
HTML Help
Der Nachfolger des Online-Hilfesystems WinHelp. Mit einigen Zusätzen zum Standard
HTML, wie das Sitemap-Format, speziellen ActiveX-Controls und Compressed HTML will
Microsoft in Zukunft Online-Hilfen mit HTML ermöglichen.
HTTP
Das Hypertext Transfer Protokoll dient im WWW dazu, auf Dokumente und andere MIMEDaten
an Zielorten irgendwo im Netz zuzugreifen.
HTTPS
HTTP über SSL. Siehe auch: S-HTTP
HUB
Dt. "Nabe, Zentrum", eine technische Einrichtung, an die mehrere
echner eines
Netzwerks angeschlossen werden, um eine sternförmige, strukturierte Topologie zu
realisieren.
Hyperlink
Verweis auf ein anderes Dokument oder eine andere Textstelle in einem Hypertext.
Hypermedia
Elektronische Dokumente, die Verbindungen (Hyperlinks) zu anderen themenverwandten
Dokumenten/Informationen enthalten. Hypermedia umfaßt neben (Hyper-) Text auch
Grafiken, Bilder und andere Informationsmedien.
Hypertext
Bezeichnung für elektronische Dokumente, die aus einer Vielzahl von
Informationsbausteinen (Knoten) und Querverweisen (Hyperlinks) bestehen, die der Leser
in nicht-linearer Reihenfolge lesen kann.
Begriffe mit I...
IAB
Internet Activities Board. Koordiniert Forschungsarbeiten zum Internet, speziell die Internet-
Netzprotokolle. Besteht aus zwei Teilen, der IETF und der IRTF.
IANA
Internet Assigned Numbers Authority. Siehe auch: ISI
ICMP
Das Internet Control Message Protocol ist für den Statusreport und die Fehlerbeseitigung
von TCP/IP-Verbindungen zuständig. Programme wie Ping oder Traceroute nutzen ICMP.
Icon
Ein Icon ist ein kleines Bildsymbol, das eine Bedeutung transportieren soll. In HTMLDokumenten
verbergen sich hinter Icons häufg Hyperlinks.
ICP
Das Internet Cache Protocol dient zur Kommunikation zwischen Proxy- bzw. Cache-
Servern. Mit diesem Protokoll können mehrere Proxy-Server zu einem hierarchisch
organisierten Verbund zusammengeschaltet werden.
IDA
Die britische Variante von ISDN.
IDC
Eine Internet Database Connection-Datei enthält alle nötigen Informationen für eine
Datenbankabfrage mit dem IIS-Webserver von Microsoft. Mit diesen Informationen wird die
Abfrage per ODBC und MS-SQL realisert. Danach werden die gefundenen Daten mit einer
Schablone, der HTX-Datei, verknüpft und zum Klienten übertragen.
IDE
Ein Interactive Development Environment ist ein Programm, das einem Software-Entwickler
oder einem Anwender die Arbeit durch Zusammenfassung von Funktionen erleichtert.
IDEA
International Data Encryption Algorithm, ein Verschlüsselungsverfahren, welches an der
Eidgenössischen Technischen Hochschule der Schweiz entwickelt wurde.
IDEAS
Internet Design, Engineering and Analysis Notes. Arbeitsberichte der IETF.
IDN
Integriertes Text- und Datennetz. Postdeutsch.
IEEE
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (sprich ei trippel i) ist ein Verband
amerikanischer Ingenieure, der sich Normungsaufgaben widmet. Die bekannteste Norm ist
IEEE-802, ein Standard für Netzwerke mit bis zu 20 MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit.
IEN
Internet Experiment Notes. Vorläufer der RFCs.
IESG
Internet Engineering Steering Group. Leitung der IETF.
IETF
Internet Engineering Task Force. Teil des IAB. Entwickelt die TCP/IP-Protokolle weiter. Die
Arbeitsberichte sind die IDEAS, die in ausgereifter Form als RFC veröffentlicht werden.
IGC
Institute for Global Communications, gemeinnütziger Betreiber von APC in San Francisco.
Entwickelt Systeme zur preisgünstigen Kommunikation über Computernetze mit
Schwerpunkt in wenig industrialisierten Staaten und Entwicklungsländern. Die lokalen APCSites
bleiben bei den unabhängigen Partnerorganisationen.
IIS
Der Internet Information Server ist ein Software-Produkt der Firma Microsoft, bestehend
aus einem FTP-, einem Gopher- und einem WWW-Server. Der WWW-Server wird auch als
Web Publishing Service bezeichnet.
Image Map
Grafik auf einer Web-Seite, die anklickbar ist. Siehe auch: clickable Image
IMAP
Internet Message Access Protocol nach RFC 1730. Spezifikation für die client-seitige
Manipulation einer entfernten Mailbox. IMAP definiert Methoden zum Erstellen, Löschen
und Umbenennen einer Mailbox sowie zum Prüfen, ob neue Nachrichten vorhanden sind.
Ferner erlaubt IMAP auszugsweises Laden (von Teilen) einer eMail.
IMHO
Jargon: In My Humble Opinion,

dt. "meiner bescheidenen Meinung nach".
IMO
Jargon: In My Opinion, dt. "meiner Meinung nach".
IMSI/TMSI
International/Temporary Mobile Subscriber Identification, Verfahren zur Identifikation eines
Teilnehmers im GSM. Siehe auch: SIM
IN
Individual Network e.V. Deutscher Verein von Privatpersonen, der seinen Mitgliedern
günstig Internet-Zugang ermöglicht. Eine Art Einkaufsgenossenschaft für Netzdienste.
Bietet seinen Mitgliedern Mail, News und Internet-Zugang. Das IN ist Teilnehmer an
InterEUnet, Xlink und DFN/IP (WiN). Mitglieder des IN sind Domains, keine
Einzelpersonen. Diese Domains sind weitgehend autonom, auch was die
Beitragsgestaltung angeht. Ansprechpartner ist in-info@Individual.NET. Mitglieder des IN
sind u.a. über 80% aller MausNet-Systeme (maus.de) und vergleichsweise wenige Fido-
Boxen (fido.de).
Indeo
Ein CODEC für AVI-Dateien, der von der Firma Intel entwickelt wurde. Indeo gibt es in zwei
Varianten, die untereinander nicht kompatibel sind:
Indeo 3.2
Auf vielen PCs mit VfW installiert
Indeo 4.1
Indeo Video Interactive CODEC für ActiveMovie und VfW
Infobahn
Versuch der Telekom, uns ihre vielen Glasfaserleitungen als "Deutsche
Hochgeschwindigkeits-Datenautobahn" anzudienen. Dummerweise scheinen die einzigen,
die diese Infobahn nutzen können, Politiker und Mediziner zu sein, die Videokonferenzen
zwischen München und Bonn halten...
Informationsbaustein
Bezeichnung für eine (nicht genau abzugrenzende) Menge von zusammenhängenden
Informationen. Die Bedeutung dieses Begriffes ist unscharf und wird von Theoretikern und
Praktikern unterschiedlicher Fachrichtungen (Linguistik, Informationswissenschaften,
Informatik...) unterschiedlich interpretiert. In Verbindung mit dem Terminus
Informationsbaustein kursieren daher folgende Begriffe durch die "Fachwelt":
Einzeltext Karte Seite
Elementarthema Knoten Texteinheit
Information Node Thema
Informationseinheit Notiz Topic
Informationsbaustein Page Unit
Infotainment
Bezeichnung für ein Informationsangebot, das eine Mischung aus Information und
Unterhaltung ("Entertainment") bietet.
Instanz
Eine Instanz bezeichnet allgemein das Auftreten eines individuellen Objektes einer Klasse.
So können z.B. in einer VRML-Datei mehrere Instanzen der Klasse Tetraeder in
verschiedenen Farben, Größen oder Positionen erzeugt werden. Siehe auch: Referenz
Interface
Englisch für "Schnittstelle".
Interlaced
Bezeichnung für einen Ansteuermodus von Bildschirmen und Fernsehern. Um die
Auflösung zu steigern, wechseln sich gerade und ungerade Bildzeilen ab.
Internet
internet (mit kleinem "i")
Eine Reihe von Netzen, die durch Router verbunden sind und so ein einziges, virtuelles
großes Netz bilden.
Internet (mit großem "I")
Das größte internet der Welt, das aus einer Reihe großer internationaler und nationaler
Netze (wie MILnet, NSFnet und CREN) sowie einer Unmenge regionaler und lokaler Netze
in aller Welt besteht, die zusammen ein riesiges Netz bilden und dabei ein einheitliches
Adressierungsschema sowie die TCP/IP-Protokolle verwenden. Daher auch das Netz der
Netze genannt.
InterNIC
Siehe: NIC
Intranet
Firmeninterne Netze, die Internet-Technik verwenden. Gemeint ist nicht nur der Einsatz von
TCP/IP als Netzwerk-Protokoll, sondern insbesondere die Methoden der
Informationsaufbereitung und -darstellung sowie der Einsatz spezifischer Internet-
Programme. In letzter Zeit wird dieser Begriff inflationär eingesetzt in Formulierungen wie:
Unsere Kaffeemaschine ist durch den Einbau eines Web-Servers der Grundbaustein zu
Ihrem eigenen Intranet...
INXS
Das Projekt Internet Exchange Service des Internet Providers ECRC steht in direkter
Konkurrenz zu DE-CIX. Voraussetzung für die Teilnahme ist, daß der ISP von RIPE als
'Local Internet Registry' für die Toplevel-Domain .DE anerkannt ist. Außerdem muß der ISP
Mitglied im IV-DENIC sein und mindestens zwei weiteren Anbietern einen kostenlosen
Datenaustausch gewähren.
IP
Das Internet Protocol definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in
TCP/IP-Netzwerken.
IP-Adresse
Eine IP-Adresse besteht aus einem Zahlencode von vier Zahlen von 0 bis 255 (z.B.
192.168.0.55). Dies ist die Ziffernadresse eines ganz bestimmten Rechners im Internet.
Zusätzlich identifiziert die IP-Adresse die Netzklasse, in der sich der Rechner befindet.
Damit ein Benutzer möglichst wenig mit diesen Zahlen zu tun bekommt, gibt es einen
Service (DNS), der IP-Adressen in alphanumerische Bezeichner wandelt. Siehe auch:
Domain-Adressierung
IP-Spoofing
Sicherheitsrisiko in IP-Netzen: Jemand, der Kontrolle über den Datenweg hat (z.B. ein
Internet-Provider), kann eine gefälschte IP-Adresse vortäuschen. Dadurch können
Zugangskontrollen, die lediglich auf der Abfrage der IP-Adresse beruhen, umgangen
werden. Siehe auch: Firewall, Spoofing
IPCP
Mit dem Internet Protocol Control Protokol werden beim Verbindungsaufbau von TCP/IPNetzwerkverbindungen
mittels PPP die Verbindungsparameter ausgehandelt.
Insbesondere wenn dynamische IP-Adressen verwendet werden, wird dieses Protokoll
benötigt.
IPng
Die Internet Protocol next generation ist eine Arbeitsgruppe des IETF, die eine neue
Version 6 des IP-Protokolls entwickeln soll (bei welcher die Adressen dann aus 6 Zahlen,
anstatt aus vier bestehen). Diese neue Version wird nötig, weil der IP-Adressraum nach der
alten Version 4 in den nächsten Jahren nicht mehr ausreichen wird.
IPP
Die Bezeichnung Internet Presence Provider entstand erst mit der zunehmenden
kommerziellen Spezialisierung der angebotenen Dienste im Internet. Im Prinzip betreiben
IPPs Rechner für den über Dial Up-Leitung verbundenen Kunden und helfen bei der
Gestaltung von WWW-Seiten und bei technischen Problemen. In Deutschland sind IPPs
zugleich oft ISP und PoP.
IPv4
Kürzel für IP der Version 4, dem heute im Internet üblichen Netzwerk-Protokoll.
IPv6
Siehe: IPng
IPX
Das Internet Packet Switching Protocol ist ein Netzwerkprotokoll der Firma Novell, welches
in deren Produkten Netware und Advanced Netware eingesetzt wird. Eine Variante, die die
Serialisierung von Paketen unterstützt, heißt SPX.
IR
Internet Registry. Vergibt die eindeutigen IP-Adressen. Siehe auch: ISI
IRC
Internet Relay Chat. Weltweites Chat-System im Internet (Chat = Gespräch, Schwatz). Per
Tastatur werden Nachrichten, Fragen und Antworten eingegeben, auf die die
Diskussionsteilnehmer reagieren können. Neben regelmäßigen oder ständig etablierten
Foren gibt es auch zahllose Live-Chats, die oft nur einmalig und zu einem bestimmten
Thema stattfinden.
IRTF
Internet Research Task Force. Teil des IAB, der langfristige technische
Weiterentwicklungen des Internet betreut.
ISAPI
Die Internet Server API ist eine Software-Schnittstelle für die Client/Server-
Programmierung von Microsoft-Web-Servern. Siehe auch: CGI, NSAPI
ISDN
Integrated Services Digital Network, "Dienstintegrierendes digitales Netz", ein öffentliches
Digitalnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und Bild über eine einzelne
Telefonleitung (Amtsleitung). Ein digitaler Teilnehmeranschluß besteht aus einem
Steuerkanal (D-Kanal mit 16 KBit/s) und zwei Basiskanälen (B-Kanal mit jeweils 64 KBit/s).
Mit diesem Basisanschluß können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z.B.
Telefonieren und Faxempfang. Neben dem Basisanschluß gibt es noch den
Primärmultiplexanschluß; dieser besteht aus 30 B-Kanälen und einem D-Kanal und stellt
etwa 2 Mbps zur Verfügung. Nachteile von ISDN aus der Sicht der Datenübertragung sind
· die Beschränkung der Nutzdatenrate auf maximal 1920 KBit/s sowie
· die synchrone Struktur der Übertragungskanäle, die keine dynamische
Bandbreitenverteilung zuläßt.
Es gibt für das ISDN-Protokoll eine Vielzahl von nationalen Varianten, die nicht miteinander
kompatibel sind. So begann erst 1993 in Europa die Umstellung auf ein einheitliches ISDNProtokoll,
Euro-ISDN.
ISI
Information Science Institute. Fungiert als IANA und vergibt mit Hilfe der IR die IP-Adressen
und überwacht deren Zuordnung zu Netznamen.
ISLN
Integrated Services Local Network, ein lokales Hochgeschwindigkeitsnetz für Daten,
Sprache und Bild, eine Art Miniatur-ISDN. Siehe auch: ISDN
ISO
International Standardisation Organisation, internationale Normungsorganisation.
Internationales Gegenstück zu staatlichen Normungsinstituten wie ANSI oder DIN. Siehe
auch: OSI-Modell
ISO-Latin1
Von der ISO verabschiedeter Zeichensatz-Standard (ISO 8859-1), der den ASCII-Code um
die Zeichen (Sonderzeichen, Umlaute) erweitert, die für die Darstellung der wichtigsten
europäischen Sprachen nötig sind.
ISOC
Internet Society. Zur Unterstützung des Internet 1992 gegründet. Sie koordiniert die
technische Weiterentwicklung des Internet und umfaßt auch die Organisationen IAB, IETF
und IRTF.
isochrone Verbindung
Siehe: synchrone Verbindung
ISORM
ISO Open systems interconnection Reference Model. Modell der ISO zur Beschreibung von
Netzen und ihren Diensten. Auch ISO-Schichtenmodell.
ISP
Internet Service Provider. Firma oder Institution, die Anbindungen an das Internet verkauft.
Dabei betreibt jeder ISP ein Teilnetz des Internet. Ein ISP kümmert sich um den
reibungslosen Betrieb seines Teilnetzes und dessen Kommunikation mit den anderen
Teilnetzen des Internet. Lokale Zugänge zum Internet betreiben normalerweise sog. PoPs,
die vielfach ihre Internet-Leistungen von einem größeren ISP beziehen. Große Deutsche
ISPs sind derzeit Contrib.Net, DFN, ECRC, EUnet, MAZ und NTG/Xlink.
IT
Kürzel für Information Technology. IT-Manager verwalten in Firmen die technische
Kommunikationsinfrastruktur.
ITS
Ein Microsoft InfoTech Storage ist ein Archiv-Format, in dem eine Compressed HTML-Datei
gespeichert ist. Über ein im System integriertes Pluggable Protocol wird der Inhalt des
Archivs im Webbrowser sichtbar. Dies wird mit speziellen URLs erreicht, z.B.:
· mk:@MSITStore:c:\test.chm::/index.htm
·
· ms-its:c:\test.chm::/index.htm
·
· its:c:\test.chm::/index.htm
·
Dieser Mechanismus kann mit der Form its: auch dazu genutzt werden, Teile einer
Website zum Download und Offline-Browsen anzubieten.
ITU-T
International Telecommunication Union - die internationale Fernmeldebehörde, die unter
anderem Empfehlungen für die Standards von Telekommunikationsanlagen erarbeitet (VNormen).
Früher hieß der entsprechende Ausschuß CCITT.
IV-DENIC
Der Interessenverband Deutsches Network Information Center setzt sich aus
bundesdeutschen Internet-Anbietern zusammen. Mitglieder sind unter anderem ECRC,
EUnet, NTG/Xlink, Contrib.Net, MAZ und Nacamar.
IWV
Impuls-Wahlverfahren. Ursprünglich löste der Nummernschalter (Postdeutsch für
Wählscheibe) eine Reihe von Impulsen mit festem Tastverhältnis aus. Vorläufer des MFVVerfahrens.
Trotz modernerer Tastentelefone immer noch weit verbreitet.
IYFEG
Jargon: Insert Your Favorite Ethnic Group, dt. "Fügen Sie (hier) Ihre bevorzugte ethnische
Gruppe ein." Siehe auch: JEDR
Begriffe mit J...
JAnet
Joint Academic Network. Ein Universitätsnetz in Großbritannien.
JASS
Siehe: JSSS
Java
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache. Aus den Quelltexten wird durch einen
Compiler ein plattformunabhängiger Zwischencode übersetzt. Dieser kann von einem
geeigneteten Interpreter (=Interpretierer) auf beliebigen Rechnern abgearbeitet werden.
Dadurch können Java-Programme auf allen Rechnerplattformen laufen, für die ein
passendes Interpreterprogramm existiert. Durch den Einbau von Java-Interpretern in
WWW-Anzeigeprogramme können sogenannte Java-Applets in WWW-Seiten integriert
werden. Dadurch können auf dem Rechner des Klienten Programme ausgeführt werden,
die z.B. zum Darstellen von bewegten Bildern dienen können.
JavaBeans
JavaBeans sind wiederverwendbare Softwarekomponenten, die in Java realisiert wurden.
Der Einbau dieser Komponenten in eine Applikation oder in ein Applet geschieht mit Hilfe
einer grafischen IDE. JavaBeans sind darüber hinaus kompatibel zu ActiveX-Controls, sie
können in ActiveX-fähigen Umgebungen ausgeführt werden. Siehe auch: COM, OCX
JavaScript
Ein von der Firma Netscape eingeführter Standard, in HTML-Seiten ein ausführbares Script
zu integrieren. Mittels JavaScript können interaktive Formulare mit Plausibilitätsprüfungen
oder Berechnungsfunktionen versehen werden. JavaScript und Java sind unterschiedliche
Systeme, die erst ab der Netscape Navigator Version 3.0 und mit Hilfe eines
Zusatzprogramms - LiveConnect - miteinander verknüpft werden können.
JDBC
Java Database Connectivity bezeichnet einen Treiber, mit dem eine Datenbank-Software
eine Schnittstelle für Java-Programme oder Applets zur Verfügung stellt. Siehe auch: JQL,
ODBC
JECF
Das The Java Electronic Commerce Framework ist ein in Java realisiertes Konzept für den
elektronischen Zahlungsverkehr. Eine Software, die "&JavaWallet", soll auf Dauer die
Kreditkarte ersetzen... Siehe auch: ECash, SET
JEDR
Englische Abkürzung für "Joke Ethnic/Denomination/Race": Platzhalter in Witzen auf
Kosten einzelner Bevölkerungsgruppen. Siehe auch: IYFEG
JPEG
Joint Photographic Experts Group. Kompressionsverfahren für Grafikdateien. JPEG
beschränkt sich nicht auf das Packen von Bilddaten nach den üblichen Algorithmen,
sondern beinhaltet raffinierte Verfahren, die selektiv einzelne Bildinformationen löschen,
ohne dabei den optischen Gesamteindruck zu zerstören. JPEG eignet sich daher gut für
Bilder mit Farbübergängen, wie sie z.B. in gescannten Fotografien vorkommen. Siehe
auch: GIF, Farbwürfel, Rastergrafik
JQL
Eine Bibliothek der Programmiersprache Java, die SQL-Datenbankzugriffe erlaubt.
JScript
Von Microsoft eingeführte Kurzbezeichnung für JavaScript.
JSSS
JavaScript accessible StyleSheet, eine JavaScript-kompatible Implementation des CSS, die
Netscape dem W3C vorgeschlagen hat. Wegen der vielen Bindestriche sind Bezeichner
aus CSS nämlich nicht mit JavaScript kompatibel...
JUnet
Japan UNIX Network.
Junk Mail
Englisch für "Müll-Post": Unerwünschte Werbe-eMail. Siehe auch: Spam, UCE