Sie sind hier: Internet Shopping Abzocke

Preissuchmaschinen leisten in der Regel gute Dienste. Sie zeigen mit nur wenigen Klicks an, wo es ein Produkt günstiger gibt als im Laden um die Ecke – und wo das Produkt am billigsten ist.

Einige Händler sind aber schlauer als andere. Die schaffen es, in einer Preissuchmachine als günstigster Anbieter zu erscheinen, ohne das tatsächlich zu sein. Das geht mit Hilfe eines Tricks, der allerdings vor allem bei Suchmaschninen wie Guenstiger.de funktioniert, die ausschließlich den günstigsten Händler listen.

Unseriöse Lockangebote

Angegeben wird ein günstiger Preis, der unter dem der Konkurrenz liegt, damit der Händler als günstigster Anbieter erscheint und ein Hinweis, der sich unauffällig irgendwo im Angebot befindet: „Den aktuellen Tagespreis finden Sie durch Eingabe von Tagespreis im Suchfeld auf unserer Website.“ Oft findet sich dann zwar auf der Website des Shops ein höherer Preis, aber das Ziel, auf den Shop aufmerksam zu machen und den Kunden auf die Site zu locken, wurde erreicht. Wahlweise weichen Preise auf der Website auch von den telefonisch zu erfragenden Tagespreisen ab.

„Wir beobachten das sehr genau und ermahnen einen Händler auch, wenn so etwas häufiger vorkommt“, berichtet Torsten Schnoor von Guenstiger.de. „Da wir im Gegensatz zu anderen Preisportalen keine Provision vom Händler verlangen, geht es uns ausschließlich um die Glaubwürdigkeit. Und daher bemühen wir uns, solche schwarzen Schafe nicht zu listen.“ Gerade in den letzten Monaten seien einige Online-Händler aussortiert worden, so der Pressesprecher.