Tipp 1 bis 20

Windows XP

1. Desktop : „Sie können den Computer jetzt ausschalten „
Lösung: Systemsteuerung >Leistung >Wartung >Energieoptionen> Häkchen bei APM machen

2. Zuordnung von Laufwerksbuchstaben
Lösung: Systemsteuerung >Verwaltung >Computerverwaltung >Partitionen sichtbar
> Rechtsklick Laufwerksbuchstaben ggf. ändern

3. Bootvorgang dauert lange
Lösung:
a) Im Bios booten von Harddisk (FP wo XP installiert ist) (Bootoptions)
b) Start > Ausführen > msconfig > Autostartgruppe bearbeiten (z.B. Nero trägt sich in die Autostartgruppe ein/überflüssig, manueller Aufruf des Programms reicht)

3. DSL und Netzwerkverbindungen beschleunigen
Lösung: Start > Ausführen > gpedit.mscComputerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk > QoSPaketplaner doppelklicken auf "Reservierbare Bandbreite einschränken". Klicken auf "Aktiviert", das Bandbreitenlimit auf 0%, dann Änderungen übernehmen auf OK klicken.

4. Meldung 'Zu Wenig Speicherplatz' ausschalten
Lösung: Start -> Ausführen -> Regedit
HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindows CurrentVersionPoliciesExplorer Erstellen in der rechten Fensterhälfte mit der rechten Maustaste einen neuen DWORD-Wert:
Neu -> DWORD-Wert /Neuer Wert NoLowDiskSpaceChecks. Doppelklicken auf NoLowDiskSpaceChecks und Wert auf 1 (Hexadezimal) setzen, klicken auf OK und Rechner neu.booten.

5. Tip: Windows XP Tastaturkürzel:
Windows-Taste: Startmenü anzeigen
Windows + D: Alle Fenster minimieren oder wiederherstellen
Windows + E: Windows Explorer öffnen
Windows + F: Suchen-Dialog anzeigen
Windows + STRG + F: Suche nach Computern anzeigen
Windows + F1: Hilfe- und Supportcenter anzeigen
Windows + R: Ausführen-Dialog anzeigen
Windows + Pause: Systemeigenschaften anzeigen
Windows + L: PC Sperren
Windows + U: Hilfsprogramm-Manager öffnen
Windows + Q: Benutzer wechseln



6. Speicher unter Windows XP besser ausnutzen:
In Registry und der Systemsteuerung kann man das Speicherverhalten von WinXP beeinflussen. Für die ersten zwei Tips gilt folgender Schritt: Klicken auf "Start" > "Ausführen" tragen in die Befehlszeile "regedit" ein und bestätigen mit "ENTER". Per Doppelklick können wir ähnlich wie im Windows-Explorer navigieren. Nun geben wir nacheinander auf "Hkey_Local_MachineSystemCurrentControlSetControlSessionManagerMe mory Management". Im rechten Fenster werden mehrere Werte angezeigt, mit denen man diese Tuning Maßnahmen durchführen kann:

a. So verhindern wir, dass Windows den Kernel bei vielen geöffneten Programmen auslagert:
Wenn wir viel Arbeitsspeicher besitzen und gleichzeitig mehrere Anwendungen ausführen Leistungseinbußen bemerken, weil Windows dann unnötigerweise Teile des Kernels auf die Festplatte lagert, um Speicher zu sparen, obwohl davon noch reichlich genug vorhanden ist. Doppelklicken um dies zu ändern auf "DisablePagingExecutive" und setzen hier den Wert "1" davor.

b. Das Zugreifen von häufig genutzten Daten mit einer Erhöhung des Festplattencaches beschleunigen:
Im Fenster rechts den Wert "LargeSystemCache" suchen und per Doppelklick den Wert auf "1" setzen.

c. Allgemeine Speicheroptimierung:
Wenn Windows der Speicher ausgeht, lagert es ständig auf die langsame Festplatte aus. Es ist jedoch möglich soviel Speicher freizugeben, dass selbst PC´s mit ca. 64MB-RAM in die Gänge kommen können. Man sollte daher Windows entschlacken von allem überflüssigem:
d) Die Windowssounds müssen ständig in den Arbeitsspeicher geladen werden und nehmen dort dann auch ihren Platz ein, damit sie nicht jedesmal von der Festplatte aufgerufen werden müssen. Am besten deaktivieren wir diese. Klicken nacheinander auf "Start" > "Systemsteuerung" > "Sounds und Audiogeräte" > "Sounds" und wählen hier kein Schema aus.
e) Ein Hintergrundbild kann locker mehrere Megabyte (Manche haben 6MB) verschlingen. Egal, wie schön sie anzusehen sind, sie rauben einfach den vorhandenen Arbeitsspeicher. Klicken sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Desktopbereich und wählen "Eigenschaften". Hier klicken sie unter "Desktop" > "Hintergrund" auf "Keins".
c) Schauen wir danach mal in den Autostartordner. Hier werden vielleicht Programme geladen (Office, Firewall oder ein Virenscanner), die ein "rundes" Arbeiten nahezu unmöglich machen, da sie permanent im Hintergrund arbeiten. Wenn diese Anwendungen benötigen werden, kann man diese auch manuell starten. Um den Autostartordner zu leeren auf "Start" > "Programme" > "Autostart". Per Rechtsklick alle Programme löschen, die sie nicht mehr brauchen.

7. Optimale Größe der Auslagerungsdatei:
Wenn viele Anwendungen gleichzeitig geöffnet sind, benötigt Windows mehr Speicher als manch ein Computer hat. Dann holt es sich den Speicher einfach von
der Festplatte aus der sogenannten Auslagerungsdatei. Da die Festplatte langsamer ist, als Arbeitsspeicher (Zugriffszeiten sind bei RAM in Nanosekunden angegeben, bei der Festplatte sind es schon Milisekunden) wirkt dies wie ein Bremmsschuh. Doch auch den Zugriff auf die Auslagerungsdatei kann man beschleunigen: rechte Maustaste auf "Arbeitsplatz" und klicken sie nacheinander weiter auf “Einstellungen” von “Systemleistung”. Jetzt auf “Erweitert” und dann unten auf “Ändern”.
Weisen wir hier der Auslagerungsdatei 300 MByte als Minimal- und Maximalwert zu. Wegen dieser festen Größe muss Windows weniger Zeit mit der Veraltung der Datei aufbringen. Falls sie bei sehr vielen geöffneten Programmen auf Speichermangel stoßen, erhöhen wir den Wert jeweils um 50Mbyte.

8. Den Systemcache vergrößern
Wenn man über 192MB RAM verfügt, lohnt es sich, den Systemcache zu vergrößern. Hier wird ein recht großer Teil des Arbeitsspeichers benutzt um einen großen Cachespeicher für Programme einzurichten. Dadurch beschleunigen wir den erneuten Zugriff darauf. Um den Systemcache zu vergrößern folgende Anweisungen:
Klicken auf "Start" > "Systemsteuerung" > "System" > "Erweiter". Öffnen sie die "Einstellungen" von dem Abschnitt "Systemleistung". Nun knipsen auf "Erweitert" und markieren unten die Option "Systemcache". Nach einem Neustart wird mehr Arbeitsspeicher für den Systemcache benutzt.

9.Windows XP Logo beim Start nicht anzeigen:
Bei jedem Windowsstart erscheint das XP Logo. Da dies nicht nur eine Art Werbung ist sondern dies auch den Windowsstart verzögert können wir dieses lästige Bild getrost abschalten.

Arbeitsplatz öffnen und klicken auf “Extras” > “Ordneroptionen” > “Ansicht” und entfernen das Häkchen vor “Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)”. Die Meldung bestätigen wir mit “OK”. Fahren sie jetzt mit der Bildlaufleiste weiter nach unten und aktivieren die Option “Alle Dateien und Ordner anzeigen”. Klicken auf “OK”. Doppelklick nun auf Laufwerk C: (Oder auf das, wo das Windows installiert ist) und öffnen die Datei “Boot.ini”. Suchen wir nun die Zeile (Sie könnte leicht von dieser hier abweichen):

[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)WINXP="Microsoft Windows XP Professional" /fastdetect

Tragen wir hinter das “/fastdetect ” den Parameter “/noguiboot” ein. Speichern der Datei und neu starten. Nach einem Neustart erscheint kein Bootlogo mehr.


10. Schnelleres booten!!!
Bei jedem Windowsstart wird nach Freigaben für Dateien und Ordner im Netzwerk gesucht. Bis dies geschehen ist vergeht viel Zeit - wobei diese Suche eigentlich unnötig ist. So stellen sie sie ab:
Doppelt klicken auf “Arbeitsplatz”. Gehen wir nun nacheinander auf “Extras” > “Ordneroptionen” > “Ansicht”. Entfernen wir hier den Haken vor “Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen” und bestätigen wir mit “OK”.

11. Windows XP Logo beim Start nicht anzeigen:
Bei jedem Windowsstart erscheint das XP Logo. Da dies nicht nur eine Art Werbung ist sondern dies auch den Windowsstart verzögert können wir dieses lästige Bild getrost abschalten.

Arbeitsplatz öffnen und klicken auf “Extras” > “Ordneroptionen” > “Ansicht” und entfernen das Häkchen vor “Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)”. Die Meldung bestätigen wir mit “OK”. Fahren sie jetzt mit der Bildlaufleiste weiter nach unten und aktivieren die Option “Alle Dateien und Ordner anzeigen”. Klicken auf “OK”. Doppelklick nun auf Laufwerk C: (Oder auf das, wo das Windows installiert ist) und öffnen die Datei “Boot.ini”. Suchen wir nun die Zeile (Sie könnte leicht von dieser hier abweichen):

[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)WINXP="Microsoft Windows XP Professional" /fastdetect

Tragen wir hinter das “/fastdetect ” den Parameter “/noguiboot” ein. Speichern der Datei und neu starten. Nach einem Neustart erscheint kein Bootlogo mehr.

12. Beim Start des Brennprogramms legt XP Gedenkminute an
Wenn Windows XP auch erst eine Gedenkminute einlegt, wenn wir ein Brennprogramm starten möchten, gehen wir wie folgt vor. Mir ist dies bei Nero aufgefallen. Die Lösung des Problems kann sein, das Ihr den IMAPI CD Brenn COM Dienst noch aktiviert habt und somit auch das Windows eigene Brennprogramm im Hintergrund aktiv ist.

Um das zu ändern gehen wir zuerst einmal zu:
Start / Systemsteuerung / Verwaltung / Computerverwaltung / Dienste und Anwendungen / Dienste

Dort deaktivieren wir den Dienst „ IMAPI CD Brenn COM Dienste“.

Zusätzlich können wir noch die Brennfunktion aus dem Laufwerk entfernen. Klicken wir dazu mit der rechten Maustaste im Arbeitsplatz auf das Laufwerk und dann auf "Eigenschaften". hier klicken wir den Reiter "Aufnahme" an und entfernen den Haken vor "CD-Aufnahme für dieses Laufwerk aktivieren".

13. Herunterfahren dauert sehr lange
Man wundern sich, warum Windows XP eine halbe Ewigkeit benötigt, bis es den Rechner ausgeschaltet hat, nachdem man auf “Computer herunterfahren” geklickt hat? Es ist nicht wie meistens angenommen die Hardware wo der Hund begraben liegt, sondern vielmehr die gestarteten Dienste.
Dies liegt daran, dass bestimmte Dienste sich im Speicher des Computers einnisten und dort ihre Arbeit verrichten. Nun hat XP aber Schwierigkeiten diese anstandslos zu beenden und muss die ”Services” zwangsweise “rausschmeisen”. Diese Funktion wird leider erst aktiviert, wenn Windows 20 Sekunden lang versucht hat die Dienste auf herkömmlichem Wege abzuschalten. Wenn sie diese Zeitspanne nun manuell einstellen, so wird sich das Herunterfahren erheblich verkürzen.
Ich persönlich bin mit dieser Einstellung auf 7 von ehemals 30 Sekunden gekommen. Und so können sie dies ändern:
a) Klicken wire nacheinander auf “Start” wählen “Ausführen”. In die daraufhin erscheinende Befehlszeile geben wir “regedit” ein und bestätigen mit Enter.
b) Nachdem sich der Registrierungseditor offenbart hat, hangeln wir uns mit Doppelklicks nacheinander durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE SYSTEMControlSet001Control” und klicken im rechten Teilfenster doppelt auf den Wert “WaitToKillServiceTimeOut”.
c) Es wird die Zahl “20000” zu finden sein. Sie wird in Millisekunden angegeben. Ich empfehle die schnellste Möglichkeit die Dienste zu beenden - nämlich in einer Millisekunde! Ändern sie nun die vorhandene Zahl zu einer “1” um. In seltenen Fällen aber kommt Windows nicht mit diesem zu niedrigen Wert zurecht. Setzen sie hier den Wert auf max. “2000” hoch! Doch bei meinen Testrechnern hat es ohne Mucken und Murren funktioniert.

d) Es gibt in der Registry auch noch eine weitere Möglichkeit das Herunterfahren zu beschleunigen, indem wir sämtliche Tasks beim Shutdown automatisch “rausschmeissen”. Gehen wir hier wie oben beschrieben in das Programm “regedit” und navigieren und durch den Pfad “HKEY_CURRENT_USERControl PanelDesktop”.

e) Im rechten Teilfenster sehen wir nun den Eintrag “AutoEndTask” auf den wir nun doppelklicken müssen. Es erscheint eine Zeile in der wir “1” eintragen.
Nach einem Neustart wird ihr Windows sekundenschnell herunterfahren.

14. Grafikkartenproblem AGP 2 aktivieren
Besitzer neuerer Grafikkarten und Hauptplatinen (Sogenannten Mainboards) werden sich über die Fülle an neuen Funktionen freuen. Besonders der AGP 4x Modus, der Daten mit der vierfachen Geschwindigkeit über den AGP Port (An dem die Grafikkarte angeschlossen ist) jagd. Mann wundern sich trotzdem, warum manche Programme wie z.B. Spiele oder Grafiktools anzeigen, dass die Grafikkarte lediglich im AGP2x oder AGP1x Modus läuft? Dies kann durch Einstellungen im BIOS oder durch einen bekannten Windows 2000/XP Fehler hervorgerufen werden, der in Bezug auf Grafikkarten von Nvidia und Mainboardchipsätzen von VIA hervorgerufen werden.
Im BIOS den AGP4x Modus aktivieren
Schalten wir den Computer ein und achten auf die Meldung “Press DEL to enter setup” oder etwas Ähnliches. Meistens gelangen wir mit der ENTF (Del) oder mit der F2 Taste ins Bios. Im Handbuch des Computers sollte ebenfalls diesbezüglich etwas stehen. Wenn man nun das Programm vor sich hat können wir mit den Pfeiltasten auf der Tastatur auf einen Auswahlpunkt bewegen. Um in ein Menü zu gelangen drücken wir ENTER. Die Optionen, die wir dort antreffe können wir entweder mit Enter oder mit den BILD AUF/AB Tasten verändern. Oftmals ist die Bedienung aber auch kurz im BIOS selbst erklärt.
Gehen wir nun ins “Chipsetup Setup” und suchen den Eintrag “AGP Mode”. Stellen diesen nun auf “4x”. Speichern die Einstellungen und starten neu.

15. Den Windows 2000 Bug beheben
a) Klicken wir nacheinander auf “Start” > “Ausführen” und tippen in das Feld “regedit” gefolgt von Enter ein um die Registrierdatenbank zu bearbeiten.
b) Navigieren wir nun durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEM CurrentControlSetServicesnv4Device0”, klicken doppelt auf den Wert “EnableVia4x” und tragen in das Feld eine “1” hinein. Falls dieser Wert nicht da ist, müssen wir mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich im rechten Teilfenster klicken und dann “Neu” > “DWORD-Wert” wählen. Diesen taufen wir nun auf den Namen “EnableVia4x”. Nachdem Du wie oben beschrieben den Wert auf “1” gestellt und neugestartet hast, können wir uns über die deutliche Verbesserung der Geschwindigkeit bei Spielen oder 3D-Anendungen freuen.

16. Den Arbeitsspeicher defragmentieren
Wenn ihr Windows eine lange Zeit ohne Neustart auskommen muss, dann fragmentiert der RAM durch die ständig geöffneten und wieder geschlossenen Programme, weil diese ihre Dateien im Speicher hinterlassen. Sicher ist es nicht so schlimm, wie es bei der Festplatte der Fall ist, doch ein wenig Performance kann man auch aus ständig laufenden Systemen kitzeln. Wir müssen lediglich einem Text in "Visual Basic" schreiben. Dieser Trick funktioniert sowohl unter Win98/ME als auch unter WinNT/2K/XP. Keine Angst - Ihr braucht nicht extra "Visual Basic" anzuschaffen. Die Runtime Dateien sind in Windows bereits enthalten um ihr kleines selbstgestricktes Programm zu öffnen

So gehts: Öffnen einer Textdatei und schreibt nur (wichtig) eine Zeile hinein.
Wenn Ihr unter 128MB-RAM besitzt: "Mystring = (16000000)"
Wenn Ihr mehr als 128MB-RAM besitzt: "Mystring = (80000000)"

Speichern der Datei als "speicher.vbs" am besten auf dem Desktop. Klicken wir dazu auf “Datei” > “Speichern unter...” und wählen als Dateityp “Alle Dateien” aus. Wenn wir dann darauf doppelklicken wird der Speicher defragmentiert. Ich empfehle alle Programme zu schließen um den besten Vorteil daraus zu ziehen.

17. Den DMA Modus zur Prozessorentlastung deaktivieren

Beim DMA Modus greifen Laufwerke direkt auf den Speicher zu (DMA = Direct Memory Access). Dadurch werden CPU-Ressourcen gespart, weil sonst die Daten direkt über den Prozessor laufen würden. Der Unterschied ist deutlich feststellbar.

a) Um das zu tun gehen wir in die "Systemsteuerung" und öffnen "System". Klicken nun auf “Hardware” > “Geräte-Manager”. Wenn dieser erscheint klicken wir auf das kleine Plus vor “IDE ATA/ATAPI Controller”. Danach zuerst auf den Eintrag “Primärer IDE Kanal” doppelklicken. Danach klicken wir oben auf das Register “Erweiterte Einstellungen”. Wir wählen bei beiden angezeigten Geräten als “Übertragungsmodus” > “DMA, wenn verfügbar”. Nun klicken auf “OK”.
b) Genauso fahren wir mit dem zweiten Eintrag “Sekundärer IDE Kanal” vor.

c) Starten wir den PC neu und überprüfen wir nochmal im Geräte Manager, ob unter aktueller DMA-Modus auch tatsächlich “UltraDMA” und nicht “PIO-Mode” steht. Wenn dies nämlich der Fall ist unterstützt das Laufwerk diesen Modus nicht.



18. Aufräumen der Softwareliste
Nach etlichen Installationen und Deinstallationen, bleiben aufgrund der teilweise nicht immer korrekten Deinstallationsroutine unter Systemsteuerung / Software oftmals Programmeinträge zurück, die eigentlich schon deinstalliert wurden. Diese können dann mit folgendem Schritt per Hand entfernt werden:

Aufrufen der Registrierdatenbank --> Unter Hkey_Local_Machine --> Software --> Microsoft --> Windows --> CurrentVersion --> Uninstall

19. Eingebaute ZIP Funktion deaktivieren
Hierzu unter Start --> Ausführen. In die Kommandozeile ist regsvr32 /u zipfldr.dll einzugeben. Damit verwendet die ungenutzte Zip-Funktion keine Systemressourcen mehr. Der Zip-Eintrag im Kontextmenü unter Senden an verschwindet ebenso.

20. Manipulieren des Papiekorbs
Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Papierkorb umbennen und auch ein anderes Icon zuweisen.
Dazu sind folgende Schritte notwendig:
Das Umbenennen erlaubt dieser Schlüssel: Hkey_Classes_Root --> CLSID --> {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E3} --> ShellFolder. Dort muss der Attributswert von 40 01 00 20 auf 70 01 00 20 gesetzt werden.

Ein anderes Symbol lässt sich über den Subkey --> DefaultIcon zuordnen. In der Zeichenfolge Standard muss dann Pfad und Dateiname des neuen Icons stehen. wird ein Icon aus einer DLL (Dynamic Link Library) verwendet, so muss die Positionsnummer, durch ein Komma getrennt, das Icons innerhalb der DLL-Liste angegeben werden.

Tipp 21 bis 39

21. Löschen des Papiekorbs
Um den Papiekorb vom Desktop zu löschen ist ein Eingriff in die Registry notwendig.

Unter dem Schlüssel Hkey_Local_Machine --> Software --> Microsoft --> Windows --> Current Version --> Explorer --> Desktop --> NameSpace - wird der Eintrag {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E} mit dem Wert RecycleBin gelöscht und damit verschwindet der Papierkorb von der Windows-Oberfläche. Um den Papierkorb wieder erscheinen zu lassen ist der Schlüssel lediglich wieder anzulegen.

22. Verzögerung des Startmenüs aufheben
Die Verzögerung beim Aufbau der Unterverzeichnisse des Startmenüs lässt sich mit folgendem Schritt deaktivieren. Windows verfügt dazu über einen eigenen Delay-Wert, der sich in der Registry minimieren lässt.

Der relevante Schlüssel ist unter Hkey_Current_User --> ControlPanel --> Desktop und Menu ShowDelay zu finden. Wird der Standardwert von 400 auf null gesetzt, werden unter Windows die Startmenüs schneller und ohne Verzögerung geöffnet.

23. Ruhezustand-Option beim Herunterfahren anzeigen
Die Option, den Rechner in den Ruhezustand zu versetzen, anzeigen zu lassen, drücken wir während des Computer-Ausschalten-Dialogs einfach die Umschalttaste (Shift), um die Ruhezustand-Option erscheinen zu lassen. Standardmäßig wird diese Option nicht angezeigt.

24. Klassisches Windows-Erscheinungsbild wiederherstellen
Die neue Benutzeroberfläche von Windows XP ist wohl eher reine Geschmackssache. Anwender die das klassische Erscheinungsbild früherer Windows-Versionen bevorzugen, können dieses recht einfach wiederherstellen. Dazu in der Systemsteuerung unter Anzeige den Menüreiter "Designs" auswählen. Hier steht neben weiteren XP-Motiven auch das klassiche Windows-UI zur Auswahl. Sogar das bekannte Startmenü kann wieder aktiviert werden, in dem Sie im neuen Startmenü mit der rechten Maustaste auf eine leere Fläche klicken und dann die Eigenschaften aufrufen. Hier können Sie das "klassische" Startmenü auswählen und mit dem Button "Anpassen" erweiterte Optionen auswählen.

25. RegDone ausführen
Bei jedem Start von XP und aktivierter Internetverbindung wird das System durch einen Roboter von Microsoft überprüft. Das kann man aber durch setzen des Wertes Regdone auf 1 verhindern.

Start --> Ausführen --> regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE --> Software --> Microsoft --> WindowsNT --> Current Version --> RegDone Hier den Wert auf 1 setzen.

26. PC sperren
Auch wenn die "neue" Benutzeranmeldung und schnelles Wechseln der Benutzer aktiviert sind, lässt sich der PC trotzdem sperren:
Dazu drückt man die Windows-Taste und dann auf "L".

27. Treiber ist nur für Windows 2000 geschrieben, Setup funktioniert nicht
Es kommt bei einigen Hardwarekomponenten vor, dass keine Windows XP Treiber vorhanden sind. Hier schafft dann oftmals der Windows 200o Treiber Abhilfe, allerdings kommt es hier vor allem bei Setup,exe Dateien zur der Fehlermeldung, das der verwendete Treiber nur für Win2000 geschrieben wurde. Mit einem kleinen Handgriff lassen sich dennoch viele Treiber zur Installation überreden :

Start-->Ausführen-->Regedit-->
HKEY_LOCAL_MACHINE --> SOFTWARE --> Microsoft --> Windows NT --> CurrentVersion öffnen und dort den Wert " ProductName" von "Microsoft Windows XP" in "Microsoft Windows 2000" abändern.

Regedit schliessen und das Setup erneut ausführen.

28. Mit der DSL Einrichtung bootet WinXP deutlich langsamer
Ihr habt euch einen DSL Zugang eingerichtet und nach jedem Neustart steht die Windowsoberfläche zwar schnell zur Verfügung, allerdings lässt sich erst nach 1-2 Min. wieder mit Windows arbeiten.

Um diesen nervenden Umstand zu beseitigen, wählt ihr unter Verbindungen die für DSL vorgesehende LAN-Verbindung aus und deaktiviert das TCP/IP Protokoll.

29. WinXP beendet aber PC schaltet sich nicht ab
Um dieses Problem zu lösen, geht man unter -->Start-->Systemsteuerung-->Energieoptionen und aktiviert dort APM (Advanced Power Managment)

30. CD-Laufwerke im Gerätemanager verschwunden (Code 19)
Gelbes Ausrufezeichen im Gerätemanager, mit der fehlermeldung Code 19 in den Eigenschaften ?
Auch im Arbeitsplatz keine Spur mehr von den Laufwerken ? Dann versucht es mal mit dieser Lösung

Start-->Ausführen-->Regedit eingeben.
Anschließend nach diesen Ordner suchen: HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControlClass{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
In diesem Ordner dann den Schlüssel Upperfilters und LowersFilters löschen.

Nach einem Neustart sind die Laufwerke wieder da.

31. Soll ich für mein VIA-Chipsatz-Board den VIA-Treiber installieren oder beim XP-Treiber bleiben ?
Eine heikle Frage, deren Beantwortung aus einem einfachen Grund mittelfristig nicht möglich ist: Die Treiber-Situation ändert sich täglich. Immer wieder tauchen neu VIA 4in1-Treiber-Pakete auf, deren Performance bzw. Stabilität von System zu System unterschiedlich ist. Mit der Zeit werden die Treiber aus dem Hause VIA erfahrungsgemäß immer stabiler und auch performanter, so dass es durchaus empfehlenswert sein kann, upzudaten.

Zum aktuellen Zeitpunkt allerdings kann bei ordnungsgemäßer Funktion durchaus beim Windows-Treiber verblieben werden. Alle Extra-Funktionen wie die Auswahl des DMA-Modes kann freilich nur ein VIA-Treiber liefern.

32. Ich habe nachträglich Windows 98/ME installiert und nun ist das Bootmenü weg.
Einfache Lösung: Von der Windows XP-CD booten und im Installationsprogramm die Installation abbrechen. Beim folgenden Start (wieder von der HD) müsste die alte Installation neben der abgebrochenen wieder sichtbar sein. Wenn man dann unter Windows die boot.ini noch entsprechend editiert und die abgebrochene Installation entfernt, sollte man den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt haben.

33. Wie kann ich die Sprechblasen in XP deaktivieren ?
Man ruft den Registrierungseditor (Ausführen: regedit) auf und sucht folgenden Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER Software Microsoft Windows CurrentVersion Explorer Advanced

Nun ändert man den DWORD-Wert bei "Enable Balloontips" von 1 auf 0.


34. Gibt es Tuning-Tools für WindowsXP ?
Auch diese Frage kann nur kurzfristig beantwortet werden, denn mit der Zeit werden zahlreiche Programme auf den Markt kommen, die immer mehr Funktionen bieten und zudem stabiler laufen.
Aktuell bietet sich das Tool TweakXP an. Im Gegensatz zu Bootvis ist dieses Tool allerdings nicht kostenlos, sondern wird nach dem Shareware-Prinzip vertrieben. Die Version ist im Netz an den einschlägigen Quellen (z.B. Chip) erhältlich und kann zahlreiche Feature im System einstellen. Optimierungsmöglichkeiten von Speicher, CPU-Befehlssatz oder Internetzugriff sind genauso integriert wie File-Handling oder Desktop-Tuning.

35. Mehr Info im Gerätemanager anzeigen lassen
Wenn wir im Gerätemanager mehr als nur die Standart Informationen sehen möchten können wir unter: Systemsteuerung / System / Erweitert / Umgebungsvariablen neue Systemvariablen mit folgenden Bezeichnungen anlegen:

Bezeichnung: Devmgr_show_details mit dem Wert= 1 um erweiterte Geräteinformationen im Gerätemanager zu erhalten.

Bezeichnung: Devmgr_show_nonpresent_device mit dem Wert=1 damit zeigt der Gerätemanager auch Informationen zu Hardware die nicht im aktuellen Hardwareprofil verwendet wird.

36. Zusätzliche Windows Software deinstallieren
Bei Windows 2000 wird Software mitgeliefert wie z.B. "Eingabehilfe-Assistent, Spiele, Mauszeiger, Hintergrundbilder etc.", die man weder wie gewohnt (von Windows 95/98/ME) bei der Installation deaktivieren oder nachträglich unter "Software" in der Systemsteuerung entfernen kann. Viele dieser Tools sind unnötig und brauchen zudem noch Speicherplatz auf der Festplatte. Um Windows dahingehend zu entlasten gehen wir folgendermaßen vor:
a. Versteckte Dateien sichtbar machen:
Unter Windows 2000 den "Arbeitsplatz" öffnen. Hier nacheinander auf "Extras" > "Ordneroptionen" klicken. Zum Registerreiter "Ansicht" wechseln. Halten wir nach dem Eintrag "Versteckte Dateien und Ordner" ausschau und klicken direkt darunter auf "Alle Dateien und Ordner anzeigen". Wenn hier die Option schon aktiviert ist ist alles in Ordnung. Andernfalls anklicken und mit "OK" bestätigen. Die Datei, die wir suchen ist eine versteckte Datei - sie können den Schritt nach dem Tipp wiederholen und wieder auf "Versteckte Dateien und Ordner ausblenden".


b Die Datei "sysoc.inf" öffnen:
Klicken wir jetzt auf "Arbeitsplatz" > "C:" > "WINDOWS" > “INF”. Fahren wir nun soweit runter, bis sie die Datei “sysoc” sehen können. Klicken wir doppelt darauf - der Texteditor erscheint mit dem Inhalt der Datei. Klicken auf Vollbild für eine bessere Übersicht!

c In dieser Datei überall das Wort "hide" entfernen:
Oben in der Leiste klicken wir jetzt auf "Bearbeiten" > "Suchen..." und tragen in die Befehlszeile "hide" ein. Verschieben wir das Suchfenster per Maustaste (gedrückt halten) auf eine freie Stelle, sodass die Wörter nicht überdeckt werden. Klicken wir nun auf "Weitersuchen". Das erste "Hide" wird blau markiert. Löschen wir es...klicken wir solange auf "Weitersuchen" und löschen alle "Hide"´s aus der Datei, bis "Hide kann nicht gefunden werden" erscheint. Beispiel:
Vorher: "AccessUtil=ocgen.dll,OcEntry,accessor.inf,HIDE,7"
Nachher: "AccessUtil=ocgen.dll,OcEntry,accessor.inf,,7"
Schließen wir das Fenster und bestätigen mit "JA", dass gespeichern werden kann.


d Die Software in der Systemsteuerung entfernen:

Öffnen wir per Klick auf "Start" > "Einstellungen" die "Systemsteurung". Doppelklicken auf "Software"! Klicken wir auf das untere ("Windows Komponenten Hinzufügen/Entfernen") Symbol - nach kurzer Zeit erscheint das Fenster in dem wir per Bildlauf nach unten fahren und auf "Zubehör und Dienstprogramme" zweimal klicken. Ein weiteres Fenster erscheint. Hier können wir allen nicht bennötigten Zubehör-Programme wie z.B. Mauszeiger oder Rechner das Häkchen davor nehmen und dann auf "OK". Im anderen Fenster nochmal auf "OK" danach auf "Weiter". Nach kurzer Zeit hat Windows die Komponenten gelöscht. Jetzt mit "Fertig stellen" beenden


37. Versteckte Autostartgruppe aktivieren
Programme und Treiber legen sich nach der Installation einfach in den Autostartordner, und erscheinen bei jedem Systemstart. Dies kann in vielen Fällen nützlich, doch aber oftmals lästig sein, da man die Programm wenn man sie braucht auch per Doppelklick öffnen kann. Vor allem werden aber auch Arbeitsspeicher und Prozessorressourcen “gefressen”, die dann anderen Anwendungen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Also empfiehlt es sich immer per “Start” > “Alle Programme” > “Autostart” diesen Ordner zu kontrollieren und bei Bedarf alles überflüssige Löschen. So erreichen wir auch einen schnelleren Ladevorgang.
Was aber, wenn dieser Ordner bereits leer ist und trotzdem einige Programme sich z.B. unten rechts in der Taskleiste ablegen. Diese tragen sich in einen “versteckten” Autostart Ordner in der Registrierdatenbank von Windows ein. Wir brauchen nicht direkt dorthin gehen, um diese Programm vom Start abzuhalten. Gehen sie folgendermaßen vor:

a Klicken wir auf “Start” > “Ausführen” und tippen “msconfig” in die erscheinende Zeile ein. Nachdem wir mit Enter bestätigt haben erscheint ein Program.

b Klicken wir oben auf den Register “Systemstart”. Wir sehen jetzt eine Liste von allen automatisch startenden Programmen, die wir (wenn sie das Häkchen entfernen) deaktivieren können.

c In vielen Fällen unterscheiden sich hier die Einträge, sodass ich keine “Die kommen weg”-Liste hinschreiben kann. Deaktivieren wir aber vorsichtshalber jedesmal einen und startet neu. Falls etwas nicht funktioniert können wir ihn ja wieder zurücksetzen.

d Klicken wir auf “OK” und dann auf “Neu starten”.


38. Den Arbeitsspeicher aufräumen
Nachdem wir ein Programm oder ein Spiel gestartet haben, werden wir feststellen, dass der Arbeitsspeicher nach verlassen des Programms nicht mehr die Größe hat, die er direkt nach dem Starten von Windows hatte. Dies liegt an der nicht ausreichenden Speicherverwaltung von diesem Betriebssystem.

Unter Win2000 oder XP wird dieses Problem so weit wie möglich umgangen, jedoch arbeitet auch hier das Speichermanagement nicht perfekt. Es gibt für Windows daher Programme, die den Speicher auf Wunsch von hinterlassenen Überresten freiräumen. Ich stelle hier einen Tip vor, mit dem wir den Arbeitsspeicher per Doppelklick wiederherstellen können, ohne Prozessor oder RAM Ressourcen mit Zusatzprogrammen zu rauben:

a) Klicken wir mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops und wählen aus dem erscheinenden Kontextmenü “Neu” > “Textdatei”. Diese nennen wir “Speicher freiräumen” (Name ist aber egal).

b) Doppelklicken auf die Textdatei und tragen nun folgende Zeile hinein:
FreeMem = Space(32000000)

c) Klicken wir auf “Datei” > “Speichern unter...” und wählen unter Dateityp “Alle Dateien”. Schreiben wir nun hinter dem Dateinamen die Endung “.vbs”. In meinem Beispiel lautet die Datei nun: “Speicher freiräumen.vbs”.

d) Jedesmal, wenn wir einen Doppelklick auf diese Datei vollführen, wird der Speicher von zusätlichem Ballast freigeräumt - und zwar um genau 32MB (Deshalb ist in der Zeile oben die Zahl 32000000). Wenn wir z.B. 64MB gewinnen wollen schreiben wir in die Klammer 64000000. Allerdings sollten wir hier NIE mehr als die Hälfte ihres Arbeitsspeichers angeben - sonst gibt es im besten Fall eine Fehlermeldung erhalten oder im schlimmsten Fall könnte ihr System zusammenbrechen. Seien wir also vorsichtig!


39. Den Prozessor durch ausschalten des Mausschattens entlasten
Ein größerer Ressourcenfresse, als viele denken ist der Windows XP Mausschatten. Um ein wenig CPU-Rechenzeit zu sparen, sollten wir dieses nette Schmankerl deaktivieren.
a) Klicken wir auf “Start” > “Systemsteuerungen”. Im darauffolgenden Fenster öffnen wir “Maus” per Doppelklick.

b) Wechseln wir nun in den Register “Zeiger” und entfernen das Häkchen vor “Zeigerschatten aktivieren”.

Tipp 40 bis 52

40. Schnelleres einwählen per Modem
Im Gegensatz zu ISDN/DSL kann die Einwahl über ein herkömmliches analoges Modem reltiv lange dauern (meist über 30 Sekunden). Mit folgendem Trick kann man die Einwahlgeschwindigkeit ein bisschen erhöhen.

a) Klicken wir nacheinander auf “Start” > “Systemsteuerung” > “System” und gehen dann unter dem Register “Hardware” auf “Geräte-Manager”. Ein neues Fenster erscheint, in dem sämtlich Komponente des PC aufgelistet sind.

b) Klicken wir erst einmal auf das “+” vor “Modems” und doppelklicken dann auf den Eintrag, der hier steht (Beispiel: “Creativ V.90 Ham”).

c) Das Eigenschaftsfenster erscheint. Gehen wir nun auf das Register “Erweitert” und tragen “Weitere Initialisierungsbefehle” den Wert “60” ein und bestätigen mit “Ok”. Je niedriger dieser Wert ist, desto schneller erfolgt die Einwahl, allerdings verkraften viele Modems solche Werte nicht. Versuchen wir aber trotzdem mal auf “40” runterzugehen. Falls etwas nicht funktionieren sollte, führen wir die Schritte wieder durch und erhöhen den Wert!

41. Den SFC Ordner leeren
Die sogenannte “System File Protection” scannt bei jedem Systemstart sämtliche Windows Dateien und repariert oder stellt sie her, wenn sie beschädigt oder gelöscht wurden. Dazu sind die Original Dateien versteckt im Windows Ordner abgelegt, um sie bei Bedarf zu nehmen. Leider nimmt dieser Ordner viel Platz in Anspruch (Bei mir hatte er 370MB). Falls wir das Risiko eingehen möchten und diesen Ordner leeren möchten gehen wir folgendermaßen vor:
Klicken wir nacheinander auf “Start” > “Ausführen” und tippen in die Befehlszeile “sfc /purgecache” ein. Nach einem Klick auf “Enter” wird der Ordner gesäubert und die Systemdateien geprüft. Ab sofort steht ihnen mehr Festplattenspeicher zur Verfügung.

42. Die Systemwiederherstellung abschalten
Die in Windows XP integrierte Funktion “Systemwiederherstellung” ermöglicht es den Computer nach belieben wiederherzustellen. Wir müssen lediglich einen sogenannten “Systemwiederherstellungspunkt” setzen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist es ihnen möglich zu diesem zurückzuspringen und so mögliche Fehler zu beseitigen. Leider benötigt die Funktion einiges an Festplattenplatz.
Falls wir diese also nicht benötigen, können wir sie auch komplett abschalten:
1. Klicken wir dazu nacheinander auf “Start” > “Systemsteuerung” > “System”. Wechseln wir nun in den Registerreiter “Systemwiederherstellung”.
2. Per Klick in das weiße Kästchen vor “Systemwiederherstellung auf allen Laufwerken deaktivieren” erscheint ein Häkchen davor.

3. Wenn wir nun mit “OK” bestätigen, ist die Systemwiederherstellung deaktiviert.
In einigen Fällen funktioniert diese Art der Abschaltung leider nicht und wir müssen uns durch die Registry hangeln:

1. Klicken wir nacheinander auf “Start” > “Ausführen” und tippen den Befehl “regedit” in die Befehlszeile hinein. Daraufhin erscheint ein Programm, dass uns wie der herkömmliche Windows-Explorer handhaben lässt.

2. Navigieren wir uns per Doppelklick durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersionSystemRestore” und klicken mit der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster. Aus dem nun erscheinenden Kontextmenü wählen wir “Neu” > “DWORD-Wert”. Diesen taufen wir auf den Namen “DisableSR”.

3. Doppelklicken wir jetzt auf ihren selbsterstellten Wert und tragen in die Zeile eine

“1” hinein.


43. Windows schneller runterfahren
Man wundern sich, warum Windows XP eine halbe Ewigkeit benötigt, bis es den Rechner ausgeschaltet hat, nachdem man auf “Computer herunterfahren” geklickt hat? Es ist nicht wie meistens angenommen die Hardware wo der Hund begraben liegt, sondern vielmehr die gestarteten Dienste.
Dies liegt daran, dass bestimmte Dienste sich im Speicher des Computers einnisten und dort ihre Arbeit verrichten. Nun hat XP aber Schwierigkeiten diese anstandslos zu beenden und muss die ”Services” zwangsweise “rausschmeißen”. Diese Funktion wird leider erst aktiviert, wenn Windows 20 Sekunden lang versucht hat die Dienste auf herkömmlichem Wege abzuschalten. Wenn wir diese Zeitspanne nun manuell einstellen, so wird sich das Herunterfahren erheblich verkürzen.
Ich persönlich bin mit dieser Einstellung auf 7 von ehemals 30 Sekunden gekommen. Und so können wir dies ändern:

a. Klicken wir nacheinander auf “Start” wählen “Ausführen”. In die daraufhin erscheinende Befehlszeile geben wir “regedit” ein und bestätigen mit Enter.

b. Nachdem sich der Registrierungseditor offenbart hat, hangeln wir uns mit Doppelklicks nacheinander durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE SYSTEMControlSet001Control” und klicken im rechten Teilfenster doppelt auf den Wert “WaitToKillServiceTimeOut”.

c. Es wird die Zahl “20000” zu finden sein. Sie wird in Millisekunden angegeben. Ich empfehle die schnellste Möglichkeit die Dienste zu beenden - nämlich in einer Millisekunde! Ändern wir nun die vorhandene Zahl zu einer “1” um. In seltenen Fällen aber kommt Windows nicht mit diesem zu niedrigen Wert zurecht. Setzen wir hier den Wert auf max. “2000” hoch! Doch bei meinen Testrechnern hat es ohne Mucken und Murren funktioniert.

d. Es gibt in der Registry auch noch eine weitere Möglichkeit das Herunterfahren zu beschleunigen, indem wir sämtliche Tasks beim Shutdown automatisch “rausschmeißen”. Gehen wir hier wie oben beschrieben in das Programm “regedit” und navigieren uns durch den Pfad “HKEY_CURRENT_USERControl PanelDesktop”.

e. Im rechten Teilfenster sehen wir nun den Eintrag “AutoEndTask” auf den wir nun doppelklicken müssen. Es erscheint eine Zeile in der wir “1” eintragen.
Nach einem Neustart wird Dein Windows sekundenschnell herunterfahren.


44. Das lesen von CD Rom Laufwerken beschleunigen
Viele Benutzer beklagen sich häufig über die langweilige Prozedur bei Installationen, Zugriffen oder dem Kopieren von CD-ROM. Es ist aber mit einer versteckten Einstellung möglich den Teil des Arbeitsspeichers, welcher für das CD-ROM Laufwerk reserviert ist, zu vergrößern. Dieser sogenannte Cache ermöglicht das behalten von oft benutzten Dateien im Arbeitsspeicher, wodurch der Zugriff auf das Laufwerk natürlich minimal bleibt. Und so gehen wir dabei vor:

a. Klicken wir zuerst auf das Startmenü und wählen “Ausführen”. Es erscheint eine Befehlszeile in welche wir zunächst “regedit” eintippen und dann mit einem Klick auf
“Ok” bestätigen.

Kurz darauf erscheint das Programm zum Bearbeiten der Windows Registrierung.

b. Navigieren wir nacheinander durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControlFileSystem”. Nun sollte der letzte Schlüssel (sieht aus wie ein Ordner) markiert sein Klicken wir mit der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster und wählen “Neu” und daraufhin “Schlüssel”. Ein neuer Unterordner mit dem Namen “Neuer Schlüssel #1” erscheint. Diesen benennen wir nun in CDFS um.

d. Achten wir darauf, dass sie sich nun in diesem Ordner befinden. Im rechten Teilfenster sehen wir nichts außer dem Standardwert. Klicken wir abermals mit der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster und wählen “Neu” und im nächsten Untermenü “DWORD-Wert”. Diesen nennen wir Prefetch . Doppelklicken wir nun darauf und tragen in die Zeile “800” ein. Bestätigen wir nun mit

“Ok”.

e. Wiederholen wir Schritt 3 abermals um einen neuen DWORD-Wert zu erstellen. Dieser heißt aber diesmal PrefetchTail. Auch hier müssen wir doppelt draufklicken und den Wert “200” eintragen.

f. Klicken wir noch einmal mit der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster und wählen “Neu” > “DWORD-Wert”. Diesen taufen wir auf den Namen “CacheSize”. Wenn wir darauf doppelklicken erscheint ein Fenster in das wir “4000” eintragen.

g. Nachdem wir das Fenster mit “Ok” geschlossen haben, können wir ihren Computer neu starten und sich über eine verbesserte Geschwindigkeit beim erneuten Einlesen von CD-ROM Daten erfreuen. Dies unterstreichen die Testergebnisse:

Kopieren von 60.8MB von CD mit Standardwerten --> 25 Sekunden
Kopieren von 60.8MB von CD mit veränderten Werten --> 19 Sekunden


45. He he….Icon auf dem Deskop ohne Text erscheinen lassen
Mit einem witzigen und simplen Handgriff ist es möglich ein Desktopsymbol ohne Namen darzustellen. So einfach gehts:

a. Klicken wir mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Symbol und wählen "Umbenennen".

b. Drücken wir nun die "NUM" Taste oberhalb des Ziffernblocks ihrer Tastatur, so dass er aktiviert wird. Halten wir jetzt die "ALT" Taste gedrückt und geben nun nacheinander "0160" ein. Lassen wir nun die "ALT" Taste wieder los und klicken auf den Desktop. Der Text ist nun verschwunden. Leider können wir nur ein Symbol ohne Namen verwenden - dies ist wohl der größte Haken an der
Sache.


46. Sämtliche Sicherheitslücken im MS Media Player schließen
Es gibt Gerüchte, die besagen, dass der neue Windows Media Player 8.0 eine optimale Plattform für Spionage darstellt. Um sich vollständig dagegen zu schützen, müssen wir einige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

a. Starten wir den Media Player. Klicken oben auf “Extras” und wählen dort “Optionen”.Es erscheint ein neues Feld. Standartmäßig befinden sie sich im Register “Player”.

b. Hier deaktivieren wir folgende Optionen, indem wir darauf klicken und damit die Häkchen entfernen:
- Codecs automatisch downloaden
- Identifikation des Players durch Internetsites zulassen
- Lizenzen automatisch erwerben

c. Bestätigen wir noch mit “Ok” und wir können ohne schweren Herzens Musik hören und gleichzeitig online sein.




47. Beschädigte Desktop Icons reparieren
Viele User berichten von beschädigten Desktopicons mit niedriger Farbtiefe nachdem sie das Programm “TweakUI” angewendet haben. Aber auch andere Programme können dies verursachen. Die Icons erinnern dann stark an Windows 95 Zeiten.

Mit einem kleinen Eingriff in der Registry beheben wir diesen Missstand.

a. Klicken wir nacheinander auf “Start” > “Ausführen” und geben “regedit” gefolgt von Enter ein.

b. Hangeln wir uns nacheinander durch die Ordner (sogenannte Schlüssel) “HKEY_CURRENT_USERControl PanelDesktopWindowMetrics” und doppelklicken im rechten Teilfenster auf den Eintrag “ShellIconBPP” und tragen
die Zahl “32” hinein.

c. Nach einem Windows Neustart erstrahlen die Desktopicons in altem Glanz.

48. Dateisystem von FAT zu NTFS konvertieren (Sicherheit)
Auch unter Windows XP ist es möglich eine bereits bestehende FAT-Festplatten-
Partition in das NTFS – Dateisystem zu konvertieren.
Der Befehl convert hat folgende Syntax

„Confert Laufwerk: /fs:ntfs“

Start > Ausführen > cmd eingeben
Nun musst Du den Befehl
convert (z.B.) d:/fs:ntfs / „d“ steht für das zu konvertiere Laufwerk!!

Beim Neustart des Rechners konvertiert er ohne Dazenverlust!!!! das Laufwerk
In das NTFS Dateisystem

49. Internen Lautsprecher der ab und zu aus dem PC Gehäuse piept ausschalten
Wer kennt Ihn nicht den internen Lautsprecher der ab und zu aus dem PC Gehäuse piept. In der heutigen Zeit wird er so gut wie nie genutzt, die Aufgaben hat die Soundkarte übernommen und wenn Du nicht gerade ein Mainboard hast, das die Fehlererkennung über Pieptöne ausgibt können wir diese Funktion endgültig abschalten.

Öffnen wir zuerst einmal den Registrierungseditor mit Start/Ausführen und der Eingabe von regedit.

Im Editor gehen wir nun zu:

HKEY_CURRENT_USER/Control Panel/Sound

Im rechten Fenster des Editor suchen wir nun Beep. Klicken darauf und tragen No ein. Wenn wir nun den Editor schließen und das System neu starten ist der interne Lautsprecher deaktiviert.

50. Sprechblasen und Hinweisfelder ausschalten
Stören Dich auch die Sprechblasen und Hinweisfelder die manchmal über der Taskleiste erscheinen? Wer diese Hinweise loswerden möchte für den ist diese Anleitung genau das richtige.

Öffnen wir zuerst einmal Ihren Registrierungseditor mit Start/Ausführen und der Eingabe von regedit.

Im Editor gehen wir nun zu:

HKEY_CURRENT_USER/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Explorer/Advanced

Klicken wir hier mit der rechten Maustaste auf die rechte Fensterhälfte und wählen aus dem Kontextmenü Neu/DWORD-Wert. Diesen nennen wir dann EnableBalloonTips und weisen Ihm den Wert 0 zu. Nun schließen wir den Editor wieder und starten den Rechner neu.

51. Schnellstartleiste aktiviert und irgendwann aus versehen die Verknüpfung zum Dektop anzeigen daraus gelöscht?

Du hast die Schnellstartleiste aktiviert und irgendwann aus versehen die Verknüpfung zum Desktop anzeigen daraus gelöscht? Windows bietet hier keine Möglichkeit die Verknüpfung einfach wieder herzustellen. Aber es geht doch.

Öffnen wir als erstes Notepad oder den Editor. Kopiere die folgende Zeile in den Editor:

[Shell] Command=2 IconFile=explorer.exe,3 [Taskbar] Command=ToggleDesktop

das ganze speichern wir dann als Desktop.scf auf den Desktop ab und ziehen es wieder in die Schnellstartleiste.
„Du hast fertig“

52. Schneller in einen bestimmten Verzeichnis suchen
Wenn wir in einem bestimmten Verzeichnis eine suche starten wollen, gehen die meisten über Start / Suchen und hangeln sich dann durch das Menü zu dem Verzeichnis durch. Diese Vorgehensweise ist jedoch umständlich. Es gibt einen besseren Weg. Gehen wir über den Arbeitsplatz zu dem Verzeichnis klicken dann mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis und drücken dann die S Taste der Tastatur. die Suche wird in dem ausgewählten Verzeichnis geöffnet.

Tipp 54 bis 67

54)
Kennwort vergessen - kein Problem
Um als vergesslicher Administrator, auch ohne Kennwort starten zu können hat Microsoft ein weiteres Hintertürchen bereitgestellt, das allerdings etwas Vorbereitung erfordert.

Kennwort-Rücksetzdiskette erstellen:

Gehe unter Systemsteuerung/Benutzerkonten und wähle das Administrator Konto aus. Wähle den link: Vergessen von Kennwörtern verhindern, und folge den Anweisungen des
Assistenten.

Systemzugang ohne Kennwort:

Wähle beim Willkommensbildschirm den Administratorzugang und bestätige das (leere) Eingabefeld. Jetzt kommt eine Meldung das ein falsches Kennwort eingegeben wurde, und ob es vergessen wurde blablabla...
Hier die Option Kennwortrücksetzdiskette verwenden auswählen, danach einfach den Anweisungen folgen und neues Kennwort festlegen - Fertig.
Die Diskette funktioniert beliebig oft, auch wenn das Kennwort mehrfach geändert wurde, jedoch nur auf dem Rechner, auf dem sie erstellt wurde. Diskette sorgfältig verwahren !

55)
Startmenü anpassen
Bei der Konfiguration des Startmenüs sollte man eine gewisse Sorgfalt walten lassen, da man über diese Schaltzentrale sehr viele Aktionen abwickeln wird. Hier hat Microsoft einen großen Schritt in Richtung Bedienungskomfort getan, was in Windows 9x Zeiten noch mühselig über Registry-Hacks geändert werden mußte, kann jetzt komfortabel per Mouseklick erledigt werden.

Klassisch oder Modern ?

Über einen Rechtsklick auf das Start/Eigenschaften kommt man zum Auswahlmenü, ob man sich für das schlichte Windows 2000 oder das moderne XP Outfit entscheidet ist reine Geschmackssache. Bei eher schwach ausgestatteten Systemen würde ich das klassische Menü bevorzugen, da es weniger Ressourcen verschlingt.


So sieht das neue Startmenü aus, das wahlweise auch mit kleinen Symbolen angezeigt werden kann.
Die klassische Variante entspicht dem Windows 2000 Design.

Ist das gewünschte Grunddesign ausgewählt, kann über die Schaltfläche Anpassen die Größe der Symbole, sowie die Anzahl der zuletzt benutzten Verknüpfungen die angezeigt werden sollen definiert werden. Außerdem wird hier eingestellt ob und welche Internet und Mailprogramme im Startmenü erscheinen sollen.

Über die Schaltfläche Erweitert werden die Feineinstellungen vorgenommen, hier kann fast jeder Menüeintrag nach belieben konfiguriert werden. Außerdem können die zuletzt geöffneten Dokumente gelöscht werden, bzw. diese Option ganz deaktiviert werden.

Manuelle Änderungen werden nach wie vor per Drag & Drop oder per Cute & Paste vorgenommen. Sogar das Bild des eingeloggten Benutzers kann geändert werden, durch einfaches Anklicken kommt man zu einer Beispielgalerie aus der man ein neues Bild auswählen kann, oder man wählt alternativ eine eigene Bildquelle.

56)
Bootoptionen festlegen
Zu diesem Menü gelangt man über Systemsteuerung/System/ Systemeigenschaften/Starten und Wiederherstellen/Einstellungen
Hier wird Dauer und Reihenfolge der Bootpartitionen festgelegt, ebenso wie die Verhaltensregeln bei Systemfehlern und Debugen.
Über die Schaltfläche Bearbeiten gelangt man direkt in den
Bearbeitungsmodus der boot.ini

Multiboot:


Um ein Multibootsystem mit Windows XP und Win 98 oder Win 2000/NT5 aufzubauen, legst Du für jedes Betriebssystem
eine Extra Partition an. Als weitere Maßnahme empfehle ich das anlegen einer Extra Partition für Programme und Daten.Als Dateisystem muß man Fat 32 wählen, will man von überall aus auf die Datenträger zugreifen, da Win 98 kein NTFS unterstützt.Wird Win 95 oder NT4 verwendet muß die Startpartition als FAT 16 formatiert werden.
Die Betriebssysteme installiert man in aufsteigender Reihenfolge, also Win 95, Win98 usw. Zum Formatieren bevorzuge ich
Partition Magic, aber mit Fdisk geht es genauso. Aber Vorsicht bestehende Partitionen können mit Fdisk nur verändert werden wenn auch formatiert wird.
Ich empfehle erstmal die primären Partitionen auszuschöpfen dann stehen
immer noch 26 logische Laufwerke zur Verfügung. Die Bootpartition muß natürlich primär sein.

57)
DDC abschalten = Bootvorgang verkürzen
Dieser Tip kann neben Win 2000 auch für Win 9x verwendet werden. Beim ersten Booten soll der DDC-Abgleichs
(Data Display Channel) die beste Wiederholfrequenz für den Monitor ermitteln. Falls Kommunikationsprobleme zum Monitor
auftreten, kann es zu Verzögerungen des Bootvorgangs kommen. In diesem Fall sollte DDC durch einen Registry
Hack unterbunden werden. So muß das Ergebnis aussehen: HKey_Local_Machine/System/CurrentControlSet/Services/Class/Display 0000/Default.

58)
Bootdefragmentierung überprüfen
Windows XP faßt die Daten die für den Bootvorgang notwendig sind auf der Festplatte zusammen, um so einen schnelleren Zugriff zu haben. Standardmäßig ist diese Funktion aktiviert, trotzdem ist ein Überprüfen bestimmt kein Fehler. Gehe unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\ BootOptimizeFunction auf den Eintrag Enable, der zugeteilte Wert muß Y sein.

59)
Startmenü schneller öffnen
Gehe unter HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop und ändere den Wert bei MenuShowDelay von 400 auf 1.

60)
Eigene Meldung beim Systemstart anzeigen lassen
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon muß dem Eintrag LegalNoticeCaption als Wert ein Name zugeteilt werden. Unter LegalNoticeText wird dann der Text eingegeben

61)
Öffnen - Alle Benutzer - Nur für Admins
Dieses Menü das unter Rechtsklick/Startbutton erreichbar ist steht nur zur Verfügung wenn man als Administrator angemeldet ist. Nach dem Öffnen findet man sich direkt im Startmenü Ordner wieder, der das Startmenü für alle User verwaltet. Mit Administrator Rechten können nun Einträge geändert werden.

62)
Arbeitsplatz im Startmenü integrieren
Mit einem rechtsklick auf Start und Eigenschaften/Anpassen/Erweitert kommt man zum Dialog Startmenüelemente/ Arbeitsplatz hier muß die Option Als Menü anzeigen aktiviert werden.

63)
Mehrfach Programmstart des Startmenüs
Wer gleich eine Reihe von Programmen aus dem Startmenü starten will, der kann sich einige Mouseklicks sparen indem er die Shift-Taste gedrückt hält, so bleibt das Startmenü nämlich aufgeklappt.

64)
Schneller starten
Bei jedem Start sucht XP nach Freigaben für Dateien und Ordner im Netzwerk.Um diese unnötige Suche zu deaktivieren muß folgende Einstellung vorgenommen werden: Arbeitsplatz/Extras/Ordneroptionen/Ansicht und hier den Hacken vor Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen entfernen.

65)
DOS Startdiskette unter XP erstellen
Im Gegensatz zu Windows 2000 ist dies unter XP eine simple Angelegenheit, ein Rechtsklick auf A: im Explorer und
das Anwählen von Formatieren/MS-DOS Startdiskette erstellen genügen.

66)
Autostart von CDs verhindern
Durch das Drücken der SHIFT-Taste während die CD eingelesen wird , unterdrückt man die Autoplay Funktion.

67)
Automatisches Öffnen im Startmenü deaktivieren
Die Untermenüs des Startmenüs öffnen sich sobald der Mauszeiger darauf kommt, dies führt oftmals zu ungewollten Aktionen. Wer diese Funktion abschalten will muß so vorgehen: Klicken mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle in der Taskleiste Gehe auf Eigenschaften und Startmenü\Anpassen\Erweitert Deaktiviere die Option Untermenüs beim darauf Zeigen öffnen

Tipp 68 bis 83

68) XP mit RAID-Controller installieren
Wenn man Windows 2000/XP auf einer Festplatte installieren möchte, die an dem RAID-Controller des Mainboards hängt, dann muß vor der Installation der Raid-Treiber eingebunden werden. Am besten kopiert man diesen vorher auf eine Diskette. Wen die Aufforderung Press F6... erscheint muß mit der Taste S die Option SCSI/RAID ausgewählt werden, der Rest wird von XP angegeben.

69) Lautstärkesymbol anzeigen lassen
Windows XP verbirgt standardmäßig die Lautstärkeregelung. Wer diese ständig in der Taskleiste haben will muß unter Systemsteuerung/ Sounds und Audiogeräte die Option Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen aktivieren.
Sind die neuen Desktopfeatures von Windows XP aktiviert geht es so: Systemsteuerung/Sounds/Sprache/Audiogeräte und aktiviere Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen.

70) Adressleiste und Statusleiste im Windows Explorer sichtbar machen
XP zeigt im Gegensatz zu seinen Vorgängern die Adress- und Statusleiste nicht an. Wer diese verfügbar machen will muß im Menü Ansicht auf Symbolleisten und dann auf Adressleiste bzw. Statusleiste gehen und diese aktivieren.

71) Weitere Bilder als Startmenü Logo integrieren
Das Startmenü/Login Bild von Windows XP wird über Systemsteuerung/Benutzerkonten/Eigenes Bild ändern definiert. Wem die Auswahl zu klein ist der kann hier eigene Bilddateien zusätzlich verfügbar machen. Erstelle eine Grafik mit 48x48 Pixeln
speichere sie als BMP, JPG, PNG oder GIF im Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\ All Users\ Anwendungsdaten\ Microsoft\ User Account Pictures\ Default Pictures und das Pic steht zur Verfügung.

72) Automatisches Öffnen im Startmenü deaktivieren
Die Untermenüs des Startmenüs öffnen sich sobald der Mauszeiger darauf kommt, dies führt oftmals zu ungewollten Aktionen. Wer diese Funktion abschalten will muß so vorgehen: Klicken mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle in der Taskleiste Gehe auf Eigenschaften und Startmenü\Anpassen\Erweitert Deaktiviere die Option Untermenüs beim darauf Zeigen öffnen

73) Wer mit dem Mauszeiger im Explorer einen Moment über einem Dateiicon verweilt dem wird ein Info text angezeigt,
wer will kann diese Anzeigeoptionen mit einem Registry Hack seinen Bedürfnissen anpassen. Öffne HKEY_CLASSES_ROOT\ und * , dieser Schlüssel ist für alle Dateitypen zuständig. Danach genügt ein Doppelklick auf den Eintrag Info Tip um die Werte zu bearbeiten.
Standardmäßig sind die Optionen Author,Title,Type, Size definiert diese Liste kann durch einfaches Löschen reduziert werden, oder um die Begriffe Created (Erstellt), Accessed (letzter Zugriff) Modified (letzte Änderung), Type (Dateityp), Attributes (versteckt, schreibgeschützt usw.)

74) Sicherheitseinstellungen der Systemregistrierung
Um den Zugriff auf die Registrierung zu unterbinden gibt es die Möglichkeit das Programm regedit .exe aus dem
Windows Verzeichnis zu löschen, als Administrator kann man per Fernwartung die Registry bearbeiten.
Man kann genauso die Benutzer und Gruppenrechte einschränken. Eine interessante Variante ist das Vergeben
von einzelnen Sicherheitsattributen innerhalb der Registrierung. Es ermöglicht das freigeben/sperren von Teilen
der Registry. Um so eine Sicherheitseinstellung zu definieren markiert man den gewünschten Eintrag und klickt auf
Berechtigungen danach kann man über ein komfortables Menü für jede Gruppe die Zugriffsberechtigung explizit festlegen.
Über das Menü Erweitert kommt man zu detallierten Einstellungsmodi, die das ausführliche Konfigurieren der
Registry Rechte und deren Überwachung mit Protokolierung erlauben.
In den Erweiterten Einstellungen kann man sehr ins Detail gehen.

75) Registry Einträge zu den Favoriten hinzufügen
Wer häufig mit der Registry arbeitet, der wird es zu schätzen wissen, wenn er schnellen Zugriff auf die
oft benutzten Ziele hat. Die gewünschten Schlüssel können mit einem Klick auf Favoriten/Favoriten hinzufügen
in das Favoriten Menü integriert werden und so jederzeit aufgerufen werden. Um einen Eintrag zu entfernen geht man
auf Favoriten/Favoriten entfernen.

76) Gesamte Registry oder einzelne Schlüssel sichern
Gerade bei Experimenten sollte man ein Backup der XP-Registrierung oder zumindest der zu bearbeitenden Abschnitte anlegen. Um die gesamte Registry zu sichern startet man regedit und markiert den Arbeitsplatz, danach geht man auf Datei/Exportieren und benennt die Datei mit der Endung .reg. Um Teile der registry zu sichern markiert man den Pfad bzw. Schlüssel den man sichern will, und verfährt genauso. Um die Registry bzw. Teilabschnitte wiederherzustellen wählt man innerhalb von regedit den Befehl Datei/Importieren und wählt die gewünschte Reg-Datei aus.

77) Fehler 19 (Registry beschädigt)
Überprüfe ob noch die Werte HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ CurrentControlSet\Control\Class\
{4D36E965-E32 5-11 CE-BFC1-08002BE10318} noch die Values: "Upperfilters" und "Lowerfilters" vorhanden sind. Wenn ja, dann sollte ein Löschen dieser Werte das Problem beheben.

78) Sicherheitscheck Microsoft Baseline Security Analyzer
Auf Anweisung von Bill Gates wurde dieses Tool zum Download gestellt, es untersucht MS-Betriebssysteme und Server-Produkte auf fehlende System-Updates und Schwachstellen in der Konfiguration. es steht im Moment nur in einer
englischsprachigen Version zur Verfügung, ist aber ziemlich selbsterklärend. Es ist auf deutschen Windows Versionen
voll lauffähig, aber nicht alle Fehlermeldungen können behoben werden, da nicht alle Fixes für die German Version verfügbar
sind. Es eignet sich für Windows 9x/XP/2000. Das Programm ist über das PQTUNING Download Center verfügbar.

79) SERVICES.MSC - Systemdienste konfigurieren
Durch den Aufruf services.msc unter Ausführen gelangt man zu dem Systemdienst Manager. Hier werden die Dienste angezeigt, und man kann einsehen welche automatisch oder manuell gestartet werden bzw. deaktiviert sind. Über diesen Manager läßt sich jeder Dienst individuell konfigurieren. Die Hilfe Datei gibt Auskunft über Funktion und Abhängigkeiten der einzelnen Dienste.

80) PowerToys - Kostenlose Erweiterung
Wem die vielen Funktionen von Windows XP noch nicht ausreichen bzw. zu versteckt sind,der kann mit den PowerToys sein System noch weiter aufbohren. Das Tool TweakUI ist dabei der unbestrittene Star, da es eine Menge verborgener und geheimer Funktionen aktiviert/deaktiviert. Durch drücken der Windows-Taste und der Taste Q kann zwischen den einzelnen Benutzern umgeschaltet werden.

Auf die genauen Funktionen kann in diesem Rahmen nicht eingegangen werden, hier nur eine kurze Übersicht der
einzelnen Tools die in den Powertoys enthalten sind:

TweakUI: Tweak Tool, bietet eine Vielzahl an Einstellungen

PhotoToys: Ermöglicht über das Kontext Menü von Grafiken das Neuberechnen der Grafik für verschiedene Auslösungen.

Command Windows on Folder: Das Kontextmenü der Ordner wird um den Eintrag Open Command Windows here erweitert.
Damit kann das DOS Fenster sofort in dem betreffenden Ordnerpfad gestartet werden.

PowerToy Calculator: Umfangreicher Taschenrechner

Slide Show Generator: Ermöglicht das einfache erzeugen von HTML Slideshows.Die Files werden komplett in einem
Ordner abgelegt inclusive Viewer, was das abspielen auch unter anderen Windows Versionen ermöglicht.

TimerShot: Ein Tool das in gewünschten Zeitabständen die Bilder einer Webcam an einen Server schickt.

ALT-TAB-Replacement: Wer zwischen geöffneten Programmen mit der Tastenkombination ALT+TAB swappt dem werden kleine Icons angezeigt. Das Toolerweitert die Anzeige mit einer Mini-Vorschau der aktiven Application.

Magnifier: Bildschirmlupe für den Systemtray.

Virtual Desktop Manager: Bietet 4 virtuelle Desktops, zwischen denen man wechseln kann. Über Preview werden alle 4
gleichzeitig angezeigt.

81) Extrahier Assistent nutzen
Viele User werden somit zumindest Teilweise auf WinZip verzichten können. Mit diesem Tool können gezippte Ordner wie normale eingesehen werden, und mit Hilfe eines Assistenten extrahiert/komprimiert werden.An dieses Programm kommt man über das rechte Kontextmenü, bei komprimierten Ordnern steht die Extrahierfunktion automatisch zur Verfügung, zum komprimieren geht man über das Senden an Menü. Wird ein anderes Zip-Tool installiert so schreibt sich dieses in
das Kontextmenü. Man kann den Extrahier Assistenten aber auch gezielt deinstallieren: Gib über Ausfüren den Befehl regsvr32 /u zipfldr.dll ein.

82) Festplattenüberprüfung mit CKDSK
Ein Rechtsklick auf das gewünschte Laufwerk/Eigenschaften/Extras/Fehlerüberprüfung startet ckdsk.
Man kann dann auswählen zwischen:

1. Dateisystem automatisch korrigieren
2. Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen (schließt Nr. 1 ein)

Die Überprüfung von Netzlaufwerken ist ausgeschlossen.

83) Festplatte defragmentieren mit Defrag.exe
DiesesTool findet man unter Laufwerk/Eigenschaften/Extras/Defragmentierung oder direkt im Ordner System32/defrag.exe
Es unterstützt FAT, FAT32 und NTFS und funktioniert bei dynamischen und bei Basisdatenträgern. Es benötigt mindestens
15 % freien Speicher auf dem Volume um die Defragmentierung komplett durchzuführen. Es kann auch über die
Eingabeaufforderung mit dem Befehl defrag.exe aufgerufen werden, die zur Verfügung stehenden Parameter werden
aufgelistet. Durch die Tastenkombination STRG + C wird der Prozeß unterbrochen.

Tipp 84 bis 100

84) Festplatte beruhigen - Index-Funktion abschalten
Die Index-Funktion ist von XP in der Grundinstallation aktiviert um Suchvorgänge auf der Platte zu beschleunigen.
Diese Funktion speichert jede Aktion, was heißt die Platte kommt nie zur Ruhe, das System verlangsamt sich dadurch.
Um dieses Treiben zu beenden gehe auf Arbeitsplatz\Laufwerk (rechtsklick)\EigenschaftenLaufwerk und entferne das Häckchen bei für schnelle Dateisuche indizieren.

85) Cookies intelligent verwalten
Dieser Tip funktioniert bei allen Windows Versionen

Eine Möglichkeit Cookies besser im Auge zu behalten ist es den Cookie-Ordner im Papierkorb zu parken, das
hat den Vorteil, daß beim Leeren des Papierkorbs die Kekse auch gleich gelöscht werden.
Gehe in die Registry unter Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User ShellFolders
öffne den Eintrag Cookies und weise den Pfad zu. C:\Recycled bei Win 9x oder C:\Recycler unter Win 2000/XP

86) Windows XP per Startdisketten installieren
Verfügt man über ein altes Board, das kein CD Booten unterstützt, so wird man über diese Tool (makeboot.exe)
von Microsoft erfreut sein. Zu finden ist es im Download Center von Microsoft.
Um die 6 Startdisk zu erstellen muß daß Programm nur gestartet werden, der Rest wird vorgegeben.


87) Die automatische Desktop Bereinigung
Nach 60 Tagen beginnt Windows XP mit den Aufräumarbeiten auf dem Desktop, es werden wenig benutzte Symbole entfernt, wobei die System Icons (Papierkorb usw.) verschont bleiben. Diese Automatik kann sowohl deaktiviert werden, als auch manuell jederzeit gestartet werden. Durch einen Rechtsklick auf das leere Desktop Eigenschaften/Desktop/Desktop anpassen/Allgemein kommt man zu den relevanten Einstellungen.

88) Desktop Effekte abschalten und Resourcen sparen
Sie sind zwar schön anzusehen, verbrauchen aber wertvolle Systemresourcen, wer über einen mager ausgestatetten PC verfügt, der im Normalbetrieb schon Performanceprobleme aufweist, sollte auf diese Spielereien verzichten. Um die Effekte zu reduzieren bzw. abzuschalten, geht man über das Desktopmenü/Eigenschaften/Darstellung/Effekte, dort können die Einstellungen per Mouseklick vorgenommen werden.

89) Windows XP unterstützt kein USB 2.0
USB 2.0 Controller werden im XP Gerätemanager mit Ausrufezeichen angezeigt, bei der Überprüfung der Details erscheint die Meldung Universal Serial Bus (USB)-Controller. Die Treiber für dieses Gerät wurden nicht installiert (Code 28). das liegt einfach daran, daß Windows XP die USB 2.0-Spezifikation nicht unterstützt. Abhilfe kann hier nur der Hardwarehersteller schaffen, der einen Treiber für den USB 2.0-Controller zur Verfügung stellen muß.

90) Auslagern verhindern
XP hat die Angewohnheit aktive Dateien auch bei freiem Ram auf die HD auszulagern, der Nachteil dieses
Systems sind die längeren Reaktionszeiten gegenüber dem Arbeitsspeicher. Ab 256 MB Ram empfehle ich das
Paging zu deaktivieren.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management
muß der Wert von 0 auf 1 gesetzt werden.

91) Windows XP Dienste konfigurieren
Jeder laufende Dienst belastet das System und kostet Performance. Deshalb ist es sinnvoll nur die Dienste zu aktivieren,
die man wirklich benötigt. Die Verwaltung dieser Dienste übernimmt das Dienste-Modul der Microsoft Management Console.
Um die Diensteverwaltung direkt zu starten gibt man unter Ausführen den Befehl services.msc ein. Jeder Dienst ist
sowieso schon im Dienste-Modul erklärt, hier noch die Starttyp Empfehlungen. Man muß in die Konfiguration die Überlegung einbeziehen, daß ein deaktivieren eines Dienstes auch die abhängigen Dienste mit einschließt.

a) Ablagemappe Deaktivieren
b) Automatische Updates Deaktivieren
c) Computerbrowser Deaktivieren (Stand Alone PC)
d) Designs je nachdem ob Designs verwendet werden Deaktiviert oder Automatisch
e) Fehlerberichterstattungsdienst Manuell
f) Hilfe und Support Manuell wer auf die Windows Hilfe generell verzichtet Deaktiviert
g) Indexdienst Deaktiviert
h) Drahtlose Verbindung Manuell
i) Nachrichtendienst Manuell bei Server Client Rechnern , ansonsten Deaktiviert
j) NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe Deaktiviert
k) Remote-Registrierung Deaktiviert
l) Seriennummer der tragbaren Medien Deaktiviert
m) SSDP-Suchdienst Deaktiviert
n) TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm Deaktiviert
o) Telnet Deaktiviert
p) Universeller Plug & Play-Gerätehost Manuell
q) Upload-Manager Manuell
r) Warndienst Manuell
s) Windows-Zeitgeber Deaktiviert

92) Performance analysieren mit dem Systemmonitor
Um den Systemmonitor zu starten, gibt man unter Ausführen einfach perfmon.exe. Der Funktionsumfang ist gigantisch, nahezu jede Kleinigkeit kann gemessen werden, und die Konfigurationsmöglichkeiten sind mehr als üppig. Trotz des gigantischen Umfangs sollte die Bedienung selbst für den weniger versierten User gut zu meistern sein.

93) Den XP Faxdienst nutzen
Diese Komponente steht nicht standardmäßig zur Verfügung, und muß über Systemsteuerung/Software/Komponenten hinzufügen nachinstalliert werden. Danach kann mit hilfe des Faxdruckers aus jeder Anwendung heraus ein Dokument gefaxt werden.
Das Faxmodul wird dabei wie ein Drucker behandelt. Um das Fax zu konfigurieren steht ein Assistent zur Verfügung, der sich beim Aufmachen des Faxdruckers automatisch meldet. Alternativ kann die Konfiguration auch über Start/Alle Programme/Zubehör/ Komunikation/Fax/Faxkonsole/Extras/Fax konfigurieren vorgenommen werden.Die Faxclient Console bietet alles was man braucht, außerdem stehen noch ein Deckblatt Creator sowie ein Fax Assistent zur Verfügung. Als Faxmodem kann natürlich auch eine ISDN Karte dienen. Das Faxprogramm ist übersichtlich und leicht zu bedienen, bietet aber dennoch viele Möglichkeiten.

93) Tools per Befehlszeile starten
Der direkte Aufruf über Ausführen geht am schnellsten, hier die Befehle dazu:

a) Datenträgerbereinigung cleanmgr.exe
b) Eingabeaufforderung cmd.exe
c) Direct X - Diagnoseprogramm dxdiag.exe
d) Registrierungs - Editor regedt32.exe
e) Task - Manager taskmgr.exe
f) Zertifikat - Manager certmgr.msc
g) Indexdienst ciadv.msc
h) Computerverwaltung compmgmt.msc
i) Datenträgerverwaltung diskmgmt.msc
j) Geräte-Manager devmgmt.msc
k) Defragmentierung dfrg.msc
l) Ereignisanzeige eventvwr.msc
m) Freigegebene Ordner fsmgmt.msc
n) Gruppenrichtlinien - Editor gpedit.msc
o) Benutzer und Gruppen lusrmgr.msc
p) Wechselmedienverwaltung ntmsmgr.msc
q) Systemmonitor perfmon.msc
r) Sicherheitseinstellungen secpol.msc
s) Diensteverwaltung services.msc
t) Komponentendienste comexp.msc

94) Vorherige Version eines Gerätetreibers wiederherstellen
Gehe unter Systemsteuerung/Leistung und Wartung/System/Hardware/Geräte-Manager, und wähle das Gerät
bei dem der alte Treiber wiederhergestellt werden soll. Klicke durch bis zu den Treibereigenschaften der Rest ergibt sich
ohnehin.

95) 60 Hz Bug beheben
Auch Windows XP bleibt von diesem Bug nicht verschont. Jedesmal wenn ein Spiel in eine andere Auflösung wechselt, wird die Bildwiederholrate auf nicht gerade augenschonende 60 Hz gestellt. Nvidias Refresh Rate Fix bringt Abhilfe. Für Besitzer Kyro Karten gibt es die KHz-Tool und für ATI-Grafikkarten gibt es ebenfalls ein Refresh Fix.

96) Rätselhafter Zugriff auf das Diskettenlaufwerk nach dem Start
Dieses Phänomen tritt auf, wenn vor dem herunterfahren ein Ordner auf dem A: Laufwerk geöffnet wurde, und das Laufwerk nach erneuten Start leer ist.Windows XP sucht nach dem zuletzt benutzten Ordner, findet nichts und es kommt zu einem unangenehmen rattern. Um dies zu vermeiden gibt es 2 Möglichkeiten:

Wechseln in ein anderes Verzeichniss der HD vor dem Shutdown oder die Option Vorherige Ordnerfenster bei der Anmeldung wiederherstellen unter den Ordneroptionen/Ansicht einfach deaktivieren.

97) Microsoft Datenabfrage unterbinden
Bei jeder Verbindung mit dem Internet wird das System von Microsoft überprüft und zwar so lange, bis der RegDone-Wert in der Registry auf 1 gesetzt ist, was mit dem ersten WindowsUpdate geschieht. Welche Daten hier abgefragt werden, darüber schweigt Microsoft derzeit.
Wer ein übersenden von Daten nicht will muß unter:
HKEY_LOCAL_MACHNE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion den Wert von RegDone auf 1 setzen

98) Windows XP mit der Tastatur bedienen
Hier einige Tastatur Befehle:

STRG+C (Kopieren)
STRG+X (Ausschneiden)
STRG+V (Einfügen)
STRG+Z (Rückgängig)
ENTF (Löschen)
UMSCHALT+ENTF (Markiertes Element sofort löschen, ohne es in den Papierkorb zu stellen)
STRG beim Ziehen eines Elements (Markiertes Element kopieren)
STRG+UMSCHALT beim Ziehen eines Elements (Verknüpfung zum markierten Element erstellen)
F2 (Markiertes Element umbenennen)
STRG+NACH-RECHTS-TASTE (Einfügemarke an den Anfang des nächsten Wortes stellen)
STRG+NACH-LINKS-TASTE (Einfügemarke an den Anfang des vorigen Wortes stellen)
STRG+NACH-UNTEN-TASTE (Einfügemarke an den Anfang des nächsten Absatzes stellen)
STRG+NACH-OBEN-TASTE (Einfügemarke an den Anfang des vorigen Absatzes stellen)
STRG+UMSCHALT mit einer beliebigen Pfeiltaste (Textblock markieren)
UMSCHALT mit einer beliebigen Pfeiltaste (Mehr als ein Element in einem Fenster oder auf dem Desktop markieren oder Text in einem Dokument markieren)
STRG+A (Alles markieren)
F3 (Datei oder Ordner suchen)
ALT+ENTER (Eigenschaften des markierten Elements anzeigen)
ALT+F4 (Aktives Element schließen oder aktives Programm beenden)
ALT+EINGABE (Eigenschaften des markierten Objekts anzeigen)
ALT+LEERTASTE (Kontextmenü für aktives Fenster öffnen)
STRG+F4 (In Programmen, die das gleichzeitige Öffnen mehrerer Dokumente zulassen: Aktives Dokument schließen)
ALT+TAB (Zwischen geöffneten Elementen wechseln)
ALT+ESC (Elemente in der Reihenfolge durchlaufen, in der sie geöffnet wurden)
F6 (Bildschirmelemente in einem Fenster oder auf dem Desktop durchlaufen)
F4 (Adressleistenliste in "Arbeitsplatz" oder im Windows Explorer anzeigen)
UMSCHALT+F10 (Kontextmenü für markiertes Element anzeigen)
ALT+LEERTASTE (Systemmenü für aktives Fenster anzeigen)
STRG+ESC (Startmenü anzeigen)
ALT+Unterstrichener Buchstabe in einem Menünamen (Entsprechendes Menü anzeigen)
Unterstrichener Buchstabe in einem Befehlsnamen in einem geöffneten Menü (Entsprechenden Befehl ausführen)
F10 (Menüleiste im aktiven Programm aktivieren)
NACH-RECHTS-TASTE (Nächstes Menü nach rechts oder Untermenü öffnen)
NACH-LINKS-TASTE (Nächstes Menü nach links öffnen oder Untermenü schließen)
F5 (Aktives Fenster aktualisieren)
RÜCKTASTE (Übergeordneten Ordner in "Arbeitsplatz" oder im Windows Explorer anzeigen)
ESC (Aktuellen Vorgang abbrechen)
UMSCHALT beim Einlegen einer CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk
(Automatisches Abspielen der CD-ROM verhindern)

99) Windows 95 PC und ein XP-Computer versagen bei PC-Direktverbindung
Standardmäßig installiert Windows 95 das NetBEUI-Protokoll und das IPX/SPX-Protokoll. Windows XP installiert nur TCP/IP, es ist aber für die PC-Direktverbindung erforderlich, daß auf beiden Computern das gleiche Protokoll installiert ist. Damit die Verbindung funktioniert müssen folgende Komponenten hinzugefügt werden:

Client für Microsoft-Netzwerke
Datei- und Druckerfreigabe
TCP/IP und/oder IPX/SPX

100) Komprimierte Ordner farblich kennzeichnen
Um die komprimmierten Dateiordner im Explorer schnell zu erkennen, ist eine farbliche Kennzeichnung eine Möglichkeit. Unter Extras/Ordneroptionen/Ansicht muß der Eintrag Verschlüsselte und komprimierte NTFS-Dateien
in anderer Farbe anzeigen aktiviert sein

Windows allgemein Nr.2

Sicherheitskontenverwaltung
Speichert Sicherheitsinformationen für lokale Benutzerkonten.
empfohlene Startart ==> Manuell

Smartcard
Verwaltet und steuert Zugriff auf eine Smartcard, die sich in einem Smartcard-Leser befindet, das an den Computer angeschlossen

ist.
empfohlene Startart ==> Manuell

Smartcard-Hilfsprogramm
Unterstützt herkömmliche Smartcard-Leser, die an den Computer angeschlossen sind.
empfohlene Startart ==> Manuell

Systemereignisbenachrichtigung
Verfolgt Systemereignisse wie Windows-Anmeldungen sowie Netzwerk- und Stromversorgungsereignisse. Benachrichtigt außerdem COM+

Ereignissystembezieher von diesen Ereignissen.
empfohlene Startart ==> siehe oben (wer will kann dies deaktivieren)

Taskplaner
Ermöglicht es, ein Programm zu einer vorgegebenen Zeit auszuführen.
empfohlene Startart ==> Manuell

TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm
Ermöglicht die Unterstützung vom NetBIOS-über-TCP/IP-Dienst (NetBT) und die NetBIOS-Namensauflösung.
empfohlene Startart ==> Manuell

Telefonie
Bietet Telefonie-API-Unterstützung (TAPI) für Programme, die Telefoniegeräte steuern, sowie IP-basierte Sprachverbindungen am

lokalen Computer und über das LAN, auf Servern, die diesen Dienst ebenfalls ausführen.
empfohlene Startart ==> Manuell

Telnet
Ermöglicht es einem Remotebenutzer, sich am System anzumelden und Konsolenprogramme unter der Verwendung der Befehlszeile

auszuführen.
empfohlene Startart ==> Deaktiviert

Überwachung verteilter Verknüpfungen (Client)
Sendet Benachrichtigungen über Dateien, die zwischen NTFS-Laufwerken in einer Netzwerkdomäne bewegt werden.
empfohlene Startart ==> Manuell

Unterbrechungsfreie Spannungsversorgung
Verwaltet eine an den Computer angeschlossene unterbrechungsfreie Spannungsversorgung (USV).
empfohlene Startart ==> Manuell

Verwaltung für automatische RAS-Verbindung
Erstellt immer eine Verbindung zu einem Remotenetzwerk her, wenn ein Programm eine Remote-DNS- oder -NetBIOS-Adresse anspricht.
empfohlene Startart ==> Manuell

Verwaltung logischer Datenträger
Überwachungsdienst für die Verwaltung logischer Datenträger
empfohlene Startart ==> Automatisch

Verwaltungsdienst für die Verwaltung logischer Datenträger
Verwaltungsdienst für Datenträgerverwaltungsanforderungen
empfohlene Startart ==> Manuell

Warndienst
Benachrichtigt bestimmte Benutzer und Computer über administrative Warnungen.
empfohlene Startart ==> Automatisch

Wechselmedien
Verwaltet austauschbare Medien, Geräte und Bibliotheken.
empfohlene Startart ==> Manuell

Windows Installer
Installiert, repariert und entfernt Software anhand von Anweisungen in .MSI-Dateien.
empfohlene Startart ==> Manuell

Windows-Verwaltungsinstrumentation
Zeigt Systemverwaltungs-Informationen an.
empfohlene Startart ==> Manuell

Windows-Verwaltungsinstrumentations-Treibererweiterungen
Bietet Systemverwaltungsinformationen für und von Treibern.
empfohlene Startart ==> Manuell

Windows-Zeitgeber
Stellt die Systemuhr.
empfohlene Startart ==> Manuell

Weitere Tipps allgemein

1.Allgemeine Tipps

Wo finde ich die Lautstärkeregelung?
Windows XP zeigt standardmäßig die Lautstärkeregelung nicht an - das Lautsprechersymbol ist nicht auf der Taskleiste zu sehen . Mit folgender Einstellung können Sie das wieder ändern:
Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Sounds und Audiogeräte -> Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen


Das "klassische" Erscheinungsbild wiederherstellen

Die neue Benutzeroberfläche von Windows XP ist Geschmackssache. Wer das klassische Erscheinungsbild früherer Windows-Versionen bevorzugt, kann dieses mit wenigen Mausklicks wiederherstellen. In der Systemsteuerung unter Anzeige finden Sie den Menüreiter "Designs". Hier steht neben weiteren XP-Motiven auch das klassiche Windows-UI zur Auswahl. Auch das bekannte Startmenü kann aktiviert werden. Klicken Sie im neuen Startmenü mit der rechten Maustaste auf eine leere Fläche und dann auf Eigenschaften. Hier können Sie das "klassische" Startmenü auswählen und mit dem Button "Anpassen" erweiterte Optionen einstellen.


Alte Desktop Themes funktionieren nicht

Mit der Luna Oberfläche kann man nur noch das Hintergrundbild ändern. Wer seine alten Themes weiterhin einsetzen will, muß das klasische Windows Design einstellen
Die automatische Desktop Bereinigung
Nach 60 Tagen beginnt Windows XP mit den Aufräumarbeiten auf dem Desktop, es werden wenig benutzte Symbole entfernt, wobei die System Icons (Papierkorb usw.) verschont bleiben. Diese Automatik kann sowohl deaktiviert werden, als auch manuell jederzeit gestartet werden. Durch einen Rechtsklick auf das leere Desktop Eigenschaften/Desktop/Desktop anpassen/Allgemein kommt man zu den relevanten Einstellungen.


Desktop Effekte abschalten und Resourcen sparen

Sie sind zwar schön anzusehen, verbrauchen aber wertvolle Systemresourcen, wer über einen mager ausgestatetten PC verfügt, der im Normalbetrieb schon Performanceprobleme aufweist, sollte auf diese Spielereien verzichten. Um die Effekte zu reduzieren bzw. abzuschalten, geht man über das Desktopmenü/Eigenschaften/Darstellung/Effekte,dort können die Einstellungen per Mausklick vorgenommen werden.


Sprechblasen deaktivieren

Um die Sprechblasen von Windows XP abzuschalten muß man in der Registry unter:
HKEY_CURENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionExplorerAdvanced den Wert EnableBallonTips von 1 auf 0 setzeZwangs-Registrierung umgehen


Zwangsregistrierung umgehen

Windows XP und die Zwangsaktivierung:
Nachdem Sie die Hürden der Installation erfolgreich gemeistert haben, steht Ihnen das neue Betriebssystem aber noch nicht in vollem Umfang zur Verfügung. Vor die uneingeschränkte und dauerhafte Nutzung hat Microsoft die umstrittene Produktaktivierung gesetzt. Die bereits in Microsoft Office XP und Visio 2002 angewandte Registrierungsform ist in erster Linie zuim Schutz vor Software-Piraterie gedacht, die gegen die Lizenzvereinbarung verstößt.
Es müssen nur XP-Installationen aktiviert werden, die an Endkunden verkauft werden. Bei Firmenlizenzen, die von einer CD mehrere Installationen erlauben, entfällt die Aktivierung. Nach dem ersten Start von XP haben Sie 30 Tage Zeit, in denen die Aktivierung über das Internet oder per Telefon durch eine kostenlose Hotline von Microsoft durchgeführt werden kann. Die Registrierung stützt sich auf einen 50-stelligen Installationscode, der sich aus dem XP-Product-Key und einer Hardwareprüfsumme errechnet. Damit lässt sich Windows XP von einer CD nicht mehrfach auf verschiedenen Rechnern installieren.
Registrierung bei neuen Hardwarekomponenten
Nach dem Aktivieren des Betriebssystems können Sie maximal fünf größere Änderungen an der Hardware-Konfiguration vornehmen. Danach ist eine erneute Aktivierung erforderlich. Alle 120 Tage wird der Zähler zurückgesetzt, so dass erneut fünf Hardwareänderungen vorgenommen werden können. Nach dem Austausch oder Formatieren der Festplatte ist in jedem Fall eine Registrierung bei Microsoft erforderlich.
Schwierigkeiten bekommen Sie aber nach einem Systemausfall mit anschließender Neuinstallation. Dann nämlich ist der Code nicht mehr vorhanden und das jeweilige Produkt verlangt erneut eine Freischaltung. Unklar ist bisher allerdings, wie häufig Sie über das Internet aktivieren können oder wie oft die Hotline beansprucht werden kann, bis man Ihnen den Code »verweigert«.
Unter Windows XP trägt die zu sichernde Datei den Namen »wpa.dbl«. Sie finden diese Datei im Verzeichnis »...Windowssystem32«. Nachdem Windows XP zum ersten Mal aktiviert wurde, kopieren Sie die Datei auf eine Diskette und im Falle einer Neuinstallation wieder zurück in den erwähnten Ordner.


Office XP

In Office XP finden Sie die versteckte System-Datei »data.dat«, die alle Registrierungs- und Aktivierungs-Informationen enthält, im Ordner »...Dokumente und EinstellungenAll UsersAnwendungsdatenMicrosoftOfficeData« (Win2k/XP) bzw. »...AnwendungsdatenMicrosoftOfficeData« (Windows 98/Me).Auch hier reicht es, diese Datei auf einer Diskette oder an einem anderen sicheren Ort zu speichern. Wenn Sie Office XP später neu installieren , kopieren Sie diese Datei nur in den Ordner zurück, allerdings bevor Sie das erste Office-Programm öffnen.


"Phone Home" unterbinden

Folgende "Regeln" sollte man einhalten, um unnötiges "nach-hause-telefonieren" von WinXP zu verhindern
- während des Installationsverlaufes die neue Funktion des dynamischen Updates nicht nutzen und das Netzwerk/Modemkabel abziehen.
- nach dem Abschluss des Setups und dem ersten Neustart in der Eingabezeile unter Start/Ausführen den Befehl "regsvr32.exe -u c:windowssystem32regwizc.dll" (ohne Anführungszeichen) eintippen.
- in der Registry unter:
HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsNTCurrentVersion
den Wert des Eintrages RegDone auf 1 setzen.


Auslagerungsdatei beim Shutdown löschen

Wer verhindern will daß die XP Swap Datei ausgeschnüffelt wird, kann diese beim Herunterfahren automatisch löschen lassen. Unter: HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControlSession ManagerMemory Management muß der Wert von ClearPageFileAtShutdown auf 1 gesetzt werden


Mehr Einzelheiten beim neuen Windows Explorer

Entdecken Sie doch mal den neuen Windows Explorer. Er kann bei Windows XP besonders im Multimedia Bereich wesentlich mehr Details anzeigen, als alle seine Vorgänger. Interpret, Album, Bitrate, Genre sogar das Kameramodell und noch so einiges können Sie sich in der Detailansicht anzeigen lassen. Klicken Sie dazu in dem Menü "Ansicht" auf Details. Danach in der rechten Fensterseite auf den Balken, wo Name Typ usw angezeigt werden. Es erscheint ein neues Menü in dem Sie die gewünschten Optionen aktivieren oder deaktivieren können.


Schaltflächen und Symbole anpassen

Der Explorer bei WinXP sowie der Internet Explorer ermöglichen jetzt auch das individuelle Anpassen der Schaltflächen. Unter "Ansicht - Symbolleisten - Symbolleiste anpassen" kann mit Hilfe dieses Menüs ganz einfach per "drag & drop" eine eigene Schaltleiste gestaltet werden. Auch das Setzen von Trennzeichen und jetzt auch das Bearbeiten der Symbolbeschriftung ist möglich.


60 Hz Bug beheben

Auch Windows XP bleibt von diesem Bug nicht verschont. Jedesmal wenn ein Spiel in eine andere Auflösung wechselt, wird die Bildwiederholrate auf nicht gerade augenschonende 60 Hz gestellt. Nvidias Refresh Rate Fix bringt Abhilfe. Für Besitzer Kyro Karten gibt das KHz - Tool.


Software lässt sich nicht installieren?

Sollte sich eine Software nicht installieren lassen, mit der Fehlermeldung dass sie nicht mit Windows XP kompatibel ist, genügt es in einigen Fällen einfach in der Registry unter:
HKEY_LOCAL_MACHINE / SOFTWARE / Microsoft/ windows NT / CurrentVersion den Wert von "ProductName" von "Windows XP" in "Windows 2000" abzuändern.


Das XP-Backup Programm auch bei der Home-Edition installieren

Bei der XP-Home Edition fehlt ja bekanntlich im Gegensatz zu XP-Professional nach der Installation das Backup Programm.
Es ist aber auch dort auf der CD vorhanden.
Schauen Sie auf der XP-Cd im WinXP Verzeichnis nach den Ordner ValueaddMsftNtbackup" und suchen Sie die Datei "ntbackup.msi".Diese installiert das Backup Programm, welches man dann unter Zubehör - Systemprogramme als Sicherung wiederfindet.


2. XP - Tuning

Nicht benötigte Windows Komponenten entfernen
Im Verlauf der Setup-Routine von Windows XP haben Sie nur sehr wenig Einfluss auf die Installation von Systemkomponenten. Zwangläufig installieren Sie einige Programme, die Sie vielleicht niemals benutzen und verschwenden so wertvollen Festplattenplatz.
Wenn Sie versuchen über den Weg "Systemsteuerung -> Software -> Windowskomponenten hinzufügen/entfernen" unnötigen Ballast zu entfernen, wird Ihnen dort nur sehr wenig angezeigt.
Um das zu ändern und wirklich alle Komponenten sichtbar zu machen, müssen Sie die Datei "sysoc.inf" im Verzeichnis ..WindowsINF abändern. Erstellen Sie zunächst eine Sicherungskopie dieser Datei und laden Sie sie anschließend per Doppelklick in den Editor.

Sie sehen jetzt etwa folgenden Inhalt:

[Version] Signature = "$Windows NT$"
DriverVer=06/26/2001,5.1.2505.0

[Components]
NtComponents=ntoc.dll,NtOcSetupProc,,4
WBEM=ocgen.dll,OcEntry,wbemoc.inf,hide,7
Display=desk.cpl,DisplayOcSetupProc,,7
Fax=fxsocm.dll,FaxOcmSetupProc,fxsocm.inf,,7
NetOC=netoc.dll,NetOcSetupProc,netoc.inf,,7
iis=iis.dll,OcEntry,iis.inf,,7
com=comsetup.dll,OcEntry,comnt5.inf,hide,7
dtc=msdtcstp.dll,OcEntry,dtcnt5.inf,hide,7
IndexSrv_System = setupqry.dll,IndexSrv,setupqry.inf,,7
TerminalServer=TsOc.dll, HydraOc, TsOc.inf,hide,2
msmq=msmqocm.dll,MsmqOcm,msmqocm.inf,,6
ims=imsinsnt.dll,OcEntry,ims.inf,,7
fp_extensions=fp40ext.dll,FrontPage4Extensions,fp40ext.inf,,7
AutoUpdate=ocgen.dll,OcEntry,au.inf,hide,7
msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,hide,7
msnexplr=ocmsn.dll,OcEntry,msnmsn.inf,,7
smarttgs=ocgen.dll,OcEntry,msnsl.inf,,7
RootAutoUpdate=ocgen.dll,OcEntry,rootau.inf,,7
Games=ocgen.dll,OcEntry,games.inf,,7
AccessUtil=ocgen.dll,OcEntry,accessor.inf,,7
CommApps=ocgen.dll,OcEntry,communic.inf,HIDE,7
MultiM=ocgen.dll,OcEntry,multimed.inf,HIDE,7
AccessOpt=ocgen.dll,OcEntry,optional.inf,HIDE,7
Pinball=ocgen.dll,OcEntry,pinball.inf,HIDE,7
MSWordPad=ocgen.dll,OcEntry,wordpad.inf,HIDE,7
ZoneGames=zoneoc.dll,ZoneSetupProc,igames.inf,,7

[Global]
WindowTitle=%WindowTitle%
WindowTitle.StandAlone="*"

Die Programme, deren Zeile den Eintrag "HIDE" enthalten werden standardmäßig nicht in der Liste "Hinzufügen/Entfernen" angezeigt. Löschen Sie nun einfach in den Zeilen das Wort "HIDE", es müssen dann aber jeweils zwei Kommata hintereinander stehen.

Beispiel: Fax=fxsocm.dll,FaxOcmSetupProc,fxsocm.inf,,7

Nach dem Speichern der Datei öffnen Sie erneut die Option "Hinzufügen/Entfernen" der Windowskomponenten und haben nunmehr die Möglichkeit, auch die versteckten Programme zu deinstallieren.


Level 2 Cache richtig ermitteln

Bei manchen Prozessortypen ist auch das neue Betriebssystem nicht in der Lage, die korrekte Größe des Level-2 Cache zu ermitteln und setzt dann den Standardwert von 256 KByte. Abhilfe schafft hier ein Eingriff in die Registrierdatenbank. Starten Sie den Registrierungseditor und klicken Sie bis zu dem Schlüssel:

Hkey_Local_MachineSystemCurrentControlSet ControlSessionManagerMemoryManagement

ändern Sie hier den DWORD-Wert "SecondLevelDataCache" auf die folgenden Werte:

512 KB L2 Cache (Pentium II/III) von "0" auf "200",
bei 1024 KB L2 Cache auf "400".


Die Speicherverwaltung von Windows NT/2000/XP ist gegenüber der von Windows 9x beträchtlich verbessert worden. Falls Sie über wenigstens 128 MB Arbeitsspeicher verfügen, können Sie über die Registry noch ein Quäntchen an Leistung aus dem Betriebssystem herauskitzeln.
Starten Sie den Registrierungseditor und ändern Sie unter:

HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSet ControlSessionManagerMemoryManagement

die folgenden Werte:

DisablePagingExecutive = 1 verhindert, dass Teile des Kernels bei einer Fülle geöffneter Programme ausgelagert werden.

LargeSystemCache = 1 teilt dem System größeren Festplattencache zu, um häufig benutzte Dateien schneller aufzurufen.

IOPageLockLimit = 1/8 des vorhandenen Arbeitsspeichers in KByte. Der Maximalwert liegt ab 256 KByte RAM bei 65536 bei 256 MB Ram. Steigert die allgemeine Systemperformance.


Größe der Auslagerungsdatei richtig einstellen

Das Pagefile soll Arbeitsspeicherengpässe durch Auslagerungen auf die Festplatte kompensieren. Das System gewinnt an Geschwindigkeit, wenn diese Datei nicht dynamisch von Windows angepasst wird, sondern eine feste Größe hat. Stellen Sie also für die Minimal- und Maximalgröße jeweils den gleichen Wert ein.Falls Sie mehr als eine Festplatte in Ihrem System eingebaut haben, ist es sinnvoll, eine Auslagerungsdatei auf jeder Platte zu erstellen.


Startdateien optimieren

Windows XP hat die Fähigkeit, die Startdateien optimal anzuordnen und zu defragmentieren. Dadurch werden alle Boot-Dateien neben einander auf der Festplatte angeordnet, um so schneller zu booten. Standardmäßig ist diese Option aktiviert, aber bei einigen Vorversionen (Beta und RC) war sie ausgeschaltet.
Wer also eine Beta- oder RC-Version sein Eigen nennt kann unter dem Registry-Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE SOFTWARE Microsoft Dfrg BootOptimizeFunction nachprüfen ob "Enable" auf"Y" steht.


XP für DSL optimieren

In Windows XP ist die DSL Unterstützung bereits integriert, läuft aber meist nicht mit voller Leistung. Um dies zu optimieren unter:
"Start" - "Ausführen" mit dem Befehl GPEDIT.MSC eine spezielle Management-Konsole aufrufen. Dort unter Computerkonfiguration - Administrative Vorlagen - Netzwerk - QoSPaketplaner - Reservierbare Bandbreite einschränken auf "Aktiviert" stellen und das Bandbreitenlimit(%) auf "0" setzen.


Beschleunigen von Programmen

Wenn Sie viele Programme oder Anwendungen gleichzeitig geöffnet haben, können Sie bei Windows XP festlegen, welcher Anwendung die höchste Priorität zugeordnet werden soll. Öffnen Sie dazu mit der Tastenkombination Alt-Strg-Entf den Windows Taskmanager und klicken Sie auf die Registerkarte "Prozesse". Die gewünschte Anwendung klicken Sie nun mit der rechten Maustaste an und wählen über "Priorität festlegen" eine der 6 angebotenen Stufen.


Unnötige Festplattenzugriffe vermeiden

Um Suchvorgänge auf der Festplatte zu beschleunigen, hat Windows XP eine Index- Funktion, die standardmässig nach der Installation von WinXP aktiviert ist. Diese Funktion protokolliert jede Aktion des Computers, wodurch die Festplatte nie richtig zur Ruhe kommt. Durch diese ständigen Aktionen leidet naturgemäss die Performance der Festplatte. Um die Indexfunktion zu deaktivieren, geht man auf "Arbeitsplatz", setzt einen Rechtsklick auf "Laufwerk" und entfernt unter "Eigenschaften" das Häkchen für "schnelle Dateisuche indizieren"


Bootvorgang verkürzen durch Abschaltung von DCC

Dieser Tip kann neben WinXP/ 2000 auch für Win 9x verwendet werden. Beim ersten Booten soll der DDC-Abgleichs (Data Display Channel) die beste Wiederholfrequenz für den Monitor ermitteln.
Falls Kommunikationsprobleme zum Monitor auftreten oder der Monitor diese Abfrage gar nicht unterstützt, kann es zu Verzögerungen des Bootvorgangs kommen. In diesem Fall sollte DDC durch einen Registry Hack unterbunden werden.
Starten Sie den Registrierungseditor und navigieren Sie zu dem Schlüssel:
HKey_Local_Machine/System/CurrentControlSet/Services/Class/Display 0000/Default.
Im rechten Fenster den Eintrag "DCC" doppelklicken und statt der vorhandenen “1” eine “0” eintragen.


Bootdefragmentierung überprüfen

Windows XP faßt die Daten die für den Bootvorgang notwendig sind auf der Festplatte zusammen, um so einen schnelleren Zugriff zu haben. Standardmäßig ist diese Funktion aktiviert, trotzdem ist ein Überprüfen bestimmt kein Fehler. Gehen Sie unter: HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftDfrg BootOptimizeFunction auf den Eintrag Enable, der zugeteilte Wert muß Y sein.


Startmenü schneller öffnen

Gehen Sie unter HKEY_CURRENT_USERControl PanelDesktop und ändere den Wert bei MenuShowDelay von 400 auf 1.

Windows allgemein Nr.1

Bevor man änderunge an der registry vornimmt sollte man diese vorher sichern. Mit start> ausführen> regedit ruft man den registry-editor auf. Mit "Registrierung"> "Registrierungsdatei exportieren" lässt sich diese speichern. Um systemdateien (z.b. system.ini) zu ändern kann man diese im explorer sichtbar machen, oder per start> ausführen> sysedit ein systemdatei-editor aufrufen.



DLLs auslagern
Wenn man nicht will das windows DLLs in den speicher dauerhaft auslagert und ihn unnötig verstopft, kann man dies mit folgendem registry-eintrag tun:

HKEY_LOCAL_MACHINESoftwareMicrosoftWindowsCurentVersionExplorer. Dort einfach einen neuen wert "AlwaysUnloadDLL" erstellen. Danach könnte das system aber auch instabil werden, dazu kann man den eintrag einfach wieder löschen.


Mehr IE-downloads
Um vom IE mehr als drei downloads zuzulassen muss man unter HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindosCurrentVersionInternetSettings einen neuen DWord-eintrag "MaxConnectionsPerServer" (für HTTP 1.1) und "MaxConnectionsPer1_0Server" (für HTTP 1.0) erstellen. Anschließend kann man einen beliebiegen wert dort eintragen.


registry säubern
Unter Win98 kann man mit dem DOS-befehl "scanreg /fix" (im real-DOS-mode, nicht eingabeaufforderung) die registry verkleinern lassen. Unter WinMe kann man das gleiche an der eingabeaufforderung mit "scanregw /fix" machen.


Autostart
Falls der autostart mal nicht funktioniert (obwohl bei "automatische benachrichtigung beim wechsel" im geräte-manager ein häkchen ist) kann man per registry nachhelfen:

Win2000:
HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetServicesCDRom, dort muss der wert "Autorun" auf 1 stehen. Ist das problem damit nicht gelöst geht man wieder in die registry:
HKEY_CURREN_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer und HKEY_USERS.DefaultSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer, dort setzt man beides mal den schlüssel "NoDriveTypeAutorun" auf "0x00000095".

Win9x/ME:
HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer, ändere den wert "NoDriveTypeAutoRun" auf "000 95 00 00 00"


Win98-CD
Wenn man bei änderungen an Win98 nicht immer die cd einlegen will (bzw nicht immer das verzeichnis zu den .cab-dateinen angeben will) kann man dies mit einem registy-eintrag ändern:

HKEY_LOCAL_MACHINESoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionSetupSourcePath, dort ändert man den pfad um, in dem sich der inhalt des Win98-ordners der cd befindet (z.b. C:Windows).


>512MB-RAM unter Win98/ME
Windows98 und ME haben die negative eigenschaft das diese bei 512MB-RAM oder mehr langsamer werden, weil windows nicht so viele speicheradressen vergeben kann. Mit dem Eintrag "MaxFileCache=512000" unter "[vcache]" in der System.ini (natürlich je nach größe des RAMs) kann windows den vollen speicher nutzen.

Mit dem eintrag "ConserativeSwapFileUsage=1" im abschnitt "[386Enh]" der system.ini lassen sich festplattenzugriffe für die auslagerungsdatei verringern.

Probleme unter Win98 beim runterfahren
Wenn man probleme beim runterfahren von Win98 hat, kann folgender reg-eintrag helfen:

HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetupControlShutdownFastReboot, den wert auf 2 setzen.

Fenstergröße vom IE
Viele kennen das problem das sich der IE nicht die fenstergröße merkt. Mit folgendem eintrag lässt sich das ändern:

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftInternetExplorerMain, dort löscht man den eintrag "Window_Placement". Jetzt wird die zuletzt gewählte größe gespeichert.

Der IE6 verkleinert die bilder immer so, das sie in dem ganzen fenster zu sehen sind. Wer die funktion abschalten will geht wie folgt vor:

rechte maustaste explorer-verknüpfung auf dem desktor> Eigenschaften> Erweitert> Im abschnit Multimedia das häkchen bei "Automatische Bildgrößenanpassung aktivieren" entfernen.



Via 4in1
Seit der version 4.33 des 4in1-treibers fügt via in der reisty einen schlüssel mit der versionsnummer ein:

HKEY_LOCAL_MACHINESoftwareVia4in1Driver


Direct3D statt OpenGL unter WinXP
Wer als WinXP-benutzer probleme mit spielen haben die auf die Q3-engine basieren kann durch austauschen von systemdateinen die schnittstelle wechseln. Q3-basierte spiele könnten dadurch aber langsamer (oder gar nicht mehr) laufen. Zuerst muss man die Opengl32.dll im WindowsSystem32Dllcache-ordner löschen, danach die Opengl32.dll im WindowsSystem-ordner in Opengl32.old umbenennen. Zum schluss muss nur noch die Acxtrnal.dll vom WindowsAppatch-ordner in den WindowsSystem32-ordner verschoben werden und die Opengl32.old wieder in Opengl32.dll umbenannt werden.


Versteckte programme unter WinXP
Wenn man unter WinXP versteckte programme (z.b. den messenger) deinstallieren möchte muss man nachhelfen. Dazu geht man in WindowsInf (versteckt) und ruft die "sysoc.dll" auf. Damit man ein programm per Systemsteuerung> Software> Windows komponenten hinzufügen/entfernen löschen kann, muss man das "hide" am ende einer zeile (das komme vor und hinter dem wort bleibt stehen) entfernen.


Speicher besser nutzen unter WinXP
Einstellungen zu folgendem registy-eintrag:
HKEY_LOCAL_MACHINE/System/CurrentControlSet/Control/SessionManager/MemoryManagement

-DisablePagingExecutive: Wer mehr als 128MB-RAM nutzt sollte die paging funktion deaktivieren, indem er den wert "DisablePagingExecutive" 0 zuweist.

-LargeSystemCache: durch zuweisung des wertes 1 stellt WinXP den ganzen verfügbaren arbeitsspeicher für den datei-syste-cache sicher. Für diese funktion sind aber 256MB-RAM oder mehr empfohlen.

-IOPageLockLimit: dieser wert erhöht die datentransfer-leistung, es sollten aber mindestens 256MB-RAM vorhanden sein. Der standartwert liegt bei 521KB, die werte müssen in byte angegeben werden.


...Probleme unter Win98 beim runterfahren
Wenn man probleme beim runterfahren von Win98 hat, kann folgender reg-eintrag helfen:

HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetupControlShutdownFastReboot, den wert auf 2 setzen. ....

Wem ein Patchen der Registry zu heiß ist,
kann auch mal ein Häkchen unter Start --> Ausführen --> msconfig --> weitere Optionen--> schnelles herunterfahren deaktivieren versuchen.. das hilft meist auch schon


Windows beschleunigen

Wie schon bei NT 4.0 werden bei Win2000 u.XP Dienste eingesetzt, um zwischen Hardware, Software und User zu kommunizieren. Leider hat Windows die dumme Angewohnheit so ziemlich alle Dienste zu starten obwohl man sie nicht braucht. Wodurch das System sehr stark gebremst wird. Durch gezieltes umschalten der Startart, kann man das starten der Dienste verhindern.

Startarten:

Automatisch ==> der Dienst wird bei jedem Systemstart geladen (egal ob er wirklich gebraucht wird)
Manuell ==> der Dienst wird nur gestartet wenn er benötigt wird
Deaktiviert ==> der Dienst wird nie gestartet (das ist die gefährlichste Startart, hiermit kann man das System zerstören)

Die Dienste werden über Systemsteuerung/Verwaltung/Dienste konfiguriert.

Diese Dienste sind lebenswichtig (dürfen also nie deaktiviert werden!!!!):
COM+ Ereignissystem
Plug & Play
Druckwarteschlange
Geschützter Speicher
Sicherheitskontenverwaltung
Arbeitsstationsdienst

Bitte Lesen bevor ihr etwas verändert!

Vor jeglichen Änderungen sollte das System gesichert werden, am besten ein Festplattenimage anlegen. Diese Vorschläge sind für einen Standart PC gemacht der weder im Netzwerk noch per RAS verbunden ist. Wenn der Rechner dort angeschlossen ist müssen die dafür Zuständigen Dienst aktiviert bleiben. Ebenfalls können von Programmen noch Dienste installiert sein (Virenscanner, Firewalls, Defragmentierungsprogramme u.s.w.), diese müssen auch aktiviert bleiben, da sonst diese Programme nicht mehr funktionieren würden.


Hier nun die getesteten Startarten der Dienste

Ablagemappe
Unterstützt die Ablagemappe und erlaubt Seiten auf Remoteablagemappen anzuzeigen.
empfohlene Startart ==> Manuell

Anmeldedienst
Unterstützt Durchsatzauthentifizierung von Kontoanmeldungsereignissen für Computer in einer Domäne.
empfohlene Startart ==> Manuell

Anwendungsverwaltung
Bietet Softwareinstallationsdienste wie Zuweisung, Veröffentlichung, und Deinstallation.
empfohlene Startart ==> Manuell

Arbeitsstationsdienst
Bietet Netzwerkverbindungen und -kommunikation
empfohlene Startart ==> Automatisch

COM+-Ereignissystem
Stellt COM-Komponenten automatische Verteilung von Ereignissen zur Verfügung.
empfohlene Startart ==> Manuell

Computerbrowser
Führt eine aktuelle Liste der Computer im Netzwerk und gibt diese an Programme weiter.
empfohlene Startart ==> Manuell

DHCP-Client
Verwaltet die Netzwerkkonfiguration, indem IP-Adressen und DNS-Namen registriert und aktualisiert werden.
empfohlene Startart ==> Manuell

Dienst "Ausführen als"
Aktiviert das Starten von Prozessen unter alternativen Anmeldeinformationen
empfohlene Startart ==> Manuell

Distributed Transaction Coordinator
Koordiniert Transaktionen, die über mindestens zwei Datenbanken, Message Queues, Dateisysteme oder andere transaktionsgeschützte

Ressourcen-Manager verteilt sind.
empfohlene Startart ==> Manuell

DNS-Client
Wertet DNS-Namen (Domain Name System) aus und speichert sie zwischen.
empfohlene Startart ==> Manuell

Druckwarteschlange
Lädt die Dateien in den Arbeitsspeicher, um sie später zu drucken.
empfohlene Startart ==> Automatisch

Ereignisprotokoll
Protokolliert von Programmen und Windows gesendete Ereignisnachrichten. Das Ereignisprotokoll beinhaltet Informationen, die zur

Diagnose von Problemen hilfreich sein können. Das Protokoll kann mit der Ereignisanzeige angesehen werden.
empfohlene Startart ==> Automatisch

Faxdienst
Unterstützt Sie beim Senden und Empfangen von Faxen.
empfohlene Startart ==> Manuell

Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung
Bietet allen Computern über eine DFÜ-Verbindung Netzwerkadressübersetzungs- und Namensauflösungsdienste auf Ihrem Netzwerk.
empfohlene Startart ==> Manuell

Geschützter Speicher
Bietet geschützten Speicherplatz für private Daten, wie z. B. private Schlüssel, um Zugriff durch nicht autorisierte Dienste,

Prozesse oder Benutzer zu unterbinden.
empfohlene Startart ==> Automatisch

Hilfsprogramm-Manager
Startet und konfiguriert Eingabehilfen über einen zentralen Dialog.
empfohlene Startart ==> Manuell

Indexdienst
empfohlene Startart ==> Deaktiviert

IPSEC-Richtlinienagent
Verwaltet IP-Sicherheitsrichtlinien und startet den IKE-Treiber (ISAKMP/Oakley) und den IP-Sicherheitstreiber.
empfohlene Startart ==> Manuell

Leistungsdatenprotokolle und Warnungen
Konfiguriert Leistungsdatenprotokolle und Warnungen.
empfohlene Startart ==> Manuell

Nachrichtendienst
Sendet und empfängt Nachrichten, die von Administratoren oder vom Warndienst übertragen wurden.
empfohlene Startart ==> Manuell

NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe
Ermöglicht autorisierten Personen auf Ihren Windows-Desktop mit NetMeeting zuzugreifen.
empfohlene Startart ==> Manuell

Netzwerk-DDE-Dienst
Netzwerktransport und Sicherheit für DDE (Dynamic Data Exchange.)
empfohlene Startart ==> Manuell

Netzwerk-DDE-Serverdienst
Verwaltet den Austausch von gemeinsamen dynamischen Daten und wird vom Netzwerk-DDE verwendet.
empfohlene Startart ==> Manuell

Netzwerkverbindungen
Verwaltet Objekte im Ordner 'Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen' , in dem sowohl LAN-, als auch WAN-Verbindungen angezeigt werden.
empfohlene Startart ==> Manuell

NT-LM-Sicherheitsdienst
Bietet Sicherheit für Remoteprozeduraufrufe (RPC), die andere Transportwege als Named Pipes verwenden.
empfohlene Startart ==> Manuell

Plug & Play
Verwaltet Geräteinstallationen sowie -konfigurationen und informiert Programme über Geräteänderungen.
empfohlene Startart ==> Automatisch

QoS RSVP
Bietet Programmen und Systemsteuerungssymbolen, die QoS unterstützen, Installationsfunktionen zur Steuerung von Netzwerksignalen

und lokalem Netzwerkverkehr.
empfohlene Startart ==> Manuell

RAS-Verbindungsverwaltung
Stellt eine Netzwerkverbindung her.
empfohlene Startart ==> Manuell

Remoteprozeduraufruf (RPC)
Endpunktzuordnung und andere verschiedene RPC-Dienste.
empfohlene Startart ==> Manuell

Remote-Registrierungsdienst
Ermöglicht die Bearbeitung der Registrierung über das Netzwerk.
empfohlene Startart ==> Manuell

Routing und RAS
Bietet Routingdienste in LAN- und WAN-Netzwerkumgebungen.
empfohlene Startart ==> Deaktiviert

RPC-Locator
Verwaltet die Datenbank für den RPC-Namensdienst

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