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Kinder Online Mit dem explosivem Zuwachs auf dem Internet und von Online-Diensten, hören wir immer mehr Geschichten über Kinder die Online ausgenutzt werden, sei es durch unsittliche Angebote von Erwachsenen oder pornografische Darstellungen.
Sind diese Geschichten wahr oder nur eine Medienübertreibung? Bedenkt man die Millionen von Menschen, die sich Online herumtreiben, ist die Häufigkeit in der diese Vorfälle auftreten ziemlich klein.
Die Chancen, daß ein kleines Kind zufällig über ungeeignetes Material stolpert sind gering, da die meisten Web-Sites, mit solchem Inhalt, Warnungen anzeigen.
Genau wie in dem täglichen Leben, sollten Eltern die Online-Aktivitäten ihre Kinder überwachen und begleiten, besonders wenn die Kinder besser mit der Computertechnologie umgehen können als ihre Eltern.
Lassen Sie sich nicht von der Technologie abschrecken, denn Sie müssen ja auch nicht verstehen wie ein Verbrennungsmotor funktioniert, wenn Sie ein Auto fahren.
Wenn ein sechsjähriges Kind einen Computer benutzen kann, dann kann ein Erwachsener dies sicherlich auch.
Um Kinder vor Kriminalität und Ausbeutung auf dem Internet zu schützen, bedenken Sie ein paar Punkte:
Geben Sie den Kindern nicht einfach einen AOL oder Internet Anschluß, und lassen sie dann frei walten und schalten.
Überwachen und begleiten Sie die Online Aktivitäten. Fragen Sie Ihre Kinder welche Web-Sites sie besucht haben und warum.
Stellen Sie den Computer an einem übersichtlichem Ort auf, damit Sie ein Auge auf die Aktivitäten haben können. Setzen Sie ein Zeitlimit. Es liegt bei Ihnen wieviel Zeit die Kinder Online verbringen.
Zum Schluß noch ein paar Hinweise, die Sie Ihren Kindern mitteilen sollten:
Gebe niemals eine Kreditkartennummer online oder mit E-Mail weiter.
Gebe keine persönlichen Daten ohne Erlaubnis weiter.
Stellen Sie sicher, daß Ihre Kinder Sie sofort informieren wenn sie auf Material stoßen das ihnen unbehaglich ist.
Wann ist Ihr Kind soweit?
Es wurde bisher sehr wenig Forschung betrieben, inwieweit Informationstechnologie Kinder verschiedener Altersgruppen beeinflußt, und wann die "richtige Zeit" ist, mit Computeraktivitäten zu beginnen.
Zudem unterscheiden sich Kinder in ihrer Entwicklung und Reife.
Daher sollten Eltern als erstes die emotionale Entwicklung und Fähigkeiten ihres Kindes richtig einschätzen.
Im Alter von 2-3 Jahren:
Computer sollten noch keine große Rolle im Leben eines jungen Kindes spielen.
Es schadet jedoch nicht wenn junge Kinder anderen Familienmitgliedern bei dem Gebrauch von Computern zusehen, und vielleicht mal selbst ein bischen mit der Maus herumspielen.
Zu diesem Zeitpunkt sind Computer, die CD-ROMs oder andere Software verwenden, besser als Online-Aktivitäten. Zeitschriften für Eltern und einige Organisationen veröffentlichen Besprechungen von Software die vielleicht hilfreich sein kann.
Setzen Sie ihr Kind auf Ihren Schoß während Sie an dem Computer "spielen".
Zeigen Sie Ihrem Kind wie die Maus funktioniert.
Schauen Sie nach Büchern und Videoprogrammen für Kinder, wie Sesamstraße, in denen Kinder mit Computern spielen. Dies spornt das Interesse der Kinder an.
Im Alter von 4-7 Jahren:
In diesem Alter ist der Computergebrauch noch keine Priorität für Kinder. Sie können jedoch damit beginnen, mehr Gebrauch von Computerspielen und Bildungsprodukten zu machen. Ältere Kinder in dieser Altersgruppe können auch damit beginnen, mit Ihren Eltern erste Erfahrungen online zu sammeln.
Diese Auseinandersetzung mit dem jungen Kind ist ebenso eine gute Gelegenheit für Eltern, das neue Medium kennenzulernen. Kinder lernen zwar intuitiv und schnell, aber in diesem Alter sind sie immer noch von den Eltern abhängig, um die Instruktionen zu lesen und die richtigen Informationen zu finden.
Verbringen Sie soviel Zeit wie möglich mit Ihrem Kind während es den Computer verwendet.
Zeigen Sie Ihrem Kind das richtige Verhalten online.
Zeigen Sie viele greifbare Ergebnisse und Errungenschaften. Zum Beispiel, drucken Sie die Arbeit Ihres Kindes aus.
Teilen Sie eine E-Mail Adresse mit Ihrem Kind, damit Sie einen Überblick über die Mail Ihres Kindes haben und diese eventuell besprechen können.
Suchen Sie in Zeitschriften nach geeigneten Online-Aktivitäten für Kinder oder fragen Sie einen Bibliothekar.
Im Alter von 8-11 Jahren:
Dies ist das Alter, in dem Kinder beginnen können, das Potential des Internets besser auszunutzen. Kinder können beginnen Online-Enzyklopädien zu benutzen, und Bilder oder Grafiken für Schulprojekte herunterzuladen.
Setzen Sie klare Regeln für den Gebrauch des Internets, und klare Konsequenzen wenn die Regeln gebrochen werden.
Weisen Sie Ihre Kinder an, keine Produkte zu kaufen, oder persönliche Informationen über die Familie und sich selbst, ohne Ihre Erlaubnis weiterzugeben.
Verbinden Sie Aktivitäten zu Hause mit Schulaktivitäten.
Lehren Sie Ihren Kindern Ihnen mitzuteilen, wenn Sie etwas ungewöhnliches oder angsteinflößendes online entdecken.
Helfen Sie Ihren Kindern, die kommerzielle Informationsflut zu verstehen und wie damit umzugehen ist.
Achten Sie auf die Zeit, die Ihr Kind online verbringt.
Prüfen Sie Ihre Telefon- und Kreditkartenrechnungen.
Im Alter von 12-14 Jahren:
In diesem Alter können junge Menschen die fortgeschritteneren Informationsquellen der Informationsautobahn verwenden, indem sie auf Büchereiressourcen, Zeitschriften und Zeitungen, bis hin zu Informationsarchiven auf der ganzen Welt zugreifen.
Außerdem sind viele Teenager am "chatten" interessiert. Viele kommerzielle Online-Dienste haben Chaträume die für Teenager geeignet sind. Dort können sie mit anderen Teenagern über gemeinsame Interessen chatten.
Da Kinder in diesem Alter die Online-Welt gerne allein erforschen wollen, setzen Sie klare Regeln und Beschränkungen. Sie sollten regelmäßig nachschauen was Ihr Kind online unternimmt. Verbringen Sie gemeinsam soviel Zeit wie möglich online.
Geben Sie Ihren Kindern ein grundlegendes Verständnis über die Regeln und das korrekte Benehmen online, und die Konsequenzen wenn diese gebrochen werden.
Bestimmen Sie klare Regeln über die Zeitdauer in Chatgruppen, und welche geeignet sind. Stellen Sie sicher, Ihr Kind versteht die Schritte, die unternommen werden können, wenn es von anderen Leuten online belästigt wird.
Achten Sie besonders darauf welche Spiele Ihr Kind herunterlädt oder kopiert. Viele sind sehr gut, doch einige sind besonders gewaltverherrlichend. Eltern sollten Grenzen festlegen, welche Spiel angebracht und welche nicht angebracht sind.
Im Alter von 15-18 Jahren:
Die Online-Welt ist eine gute Quelle für ältere Teenager. Sie können Informationen über Ausbildungsplatzangebote, Praktika, Universitäten oder zu Themen eines Schulberichts erhalten.
Zudem können sie ihre Sprachkenntnisse einer fremden Sprache verbessern, und über fast jedes Thema ihres Interesses neue Informationen finden.
In diesem Alter steigt auch die Neugierde und die gegebenen Freiheiten bieten viele Möglichkeiten, unangenehme Erfahrungen zu machen. Eltern sollten weiterhin versuchen, ein Auge auf die Online-Aktivitäten ihrer Kinder zu werfen. Online-Sicherheit: Ein Leitfaden für junge Leute
Erzähl Deinen Eltern oder einem anderem Erwachsenen IMMER wenn Dir etwas seltsam vorkommt oder Angst macht.
Gebe NIEMALS Deinen ganzen Namen, Adresse, Telefonnummer, Schulnamen, Passwort oder andere persönliche Informationen online weiter. Frage Deine Eltern nach Ausnahmen.
Treffe Dich NIE mit jemandem den Du online kennengelernt hast. In einigen Fällen können dies Deine Eltern jedoch erlauben. Wenn Du Dich dazu entscheidest einen Cyberfreund zu treffen, stelle sicher, dies an einem öffentlichem Ort zu tun und lasse Dich von Deinen Eltern begleiten.
Antworte NIEMALS auf Nachrichten online, die Wörter verwenden, die Dir Angst machen oder seltsam vorkommen. Wenn Du solch eine Nachricht erhältst, drucke sie aus oder mache eine Kopie und zeige diese sofort Deinen Eltern. Eltern sollten dann den Online-Service oder den zuständige Systemverwalter sofort benachrichtigen.
Gehe NIE in einen Online-Bereich der zusätzliche Gebühren verlangt, ohne vorher Deine Eltern oder Lehrer um Erlaubnis zu fragen.
Verschicke NIE ein Bild über das Internet oder per E-Mail ohne die Erlaubnis Deiner Eltern.
Gebe NIEMALS eine Kreditkartennummer online weiter. Quelle: Google
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