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Online Auktionen Suchen Sie nach einem hochwertigen Produkt wollen aber kein Vermögen dafür ausgeben? Dann sind Online-Auktionen genau das richtige für Sie. In den letzten Jahren haben sich eine Reihe dieser speziellen Shops im Internet etabliert, in denen Sie oft hochwertige Markenprodukte zu einem niedrigen Preis ersteigern können. Computer, Konsumgüter, Antikwaren, Kunst, Juwelen, Flugtickets, Reisen und Hotelzimmer - nahezu alles lässt sich mit ein bisschen Glück finden. Die meisten Auktionsseiten im Internet erfordern allerdings, dass Anbieter und Interessenten mindestens 18 Jahre alt sind und sich registrieren. Welche Produkte dürfen auf Online Auktionen nicht angeboten werden? Viele Sites verbieten ausdrücklich den Verkauf von gestohlenen Waren, illegalen Drogen und Pornographie. Lebende Tiere und Lebensmittel sind i.d.R. nicht erlaubt - genauso wie illegal kopierte Software, Musik-CDs, Videotapes und Computerspiele. Welches sind die Risiken bei Online-Auktionen?
Im Prinzip sind es zunächst die gleichen wie bei einem Kauf auf einem Flohmarkt oder über Anzeigen: Es kann sein, dass Sie ein Produkt, das Sie ersteigert haben, nicht erhalten, oder dass Sie ein Produkt versteigern und dann Ihr Geld nicht bekommen. Sie haben aber andererseits auch die gleichen Rechte wie auf bei Kauf per Annonce, die Sie einklagen können. Daneben gibt es auktionsspezifische Betrügereien. So kann ein Anbieter versuchen, den Preis für das zu ersteigernde Produkt künstlich in die Höhe zu treiben, indem er unter einer gefälschten Identität oder über eine dritte Person mitbietet. Eine andere Variante: jemand kann einen besonders hohen Preis bieten, um andere Mitbieter abzuschrecken und kurz vor Ende der Auktion das Angebot zurücknehmen, um die Ware zu einem weitaus niedrigeren Preis zu bekommen.
Wenn Sie wissen, nach welchem Produkt Sie suchen, oder auf einer Auktion etwas entdeckt haben, dass Ihnen gefällt, dann machen Sie unbedingt einen Preisvergleich, bevor Sie überhaupt darüber nachdenken, an der Auktion teilzunehmen. Was ist der Neupreis des Produkts im herkömmlichen Handel (offline und online) und für welchen Preis wird es in anderen Auktionen gehandelt (falls vorhanden)?
Haben Sie sich eine Vorstellung davon gemacht, welcher Preis für das Produkt angemessen ist, und wie viel Sie bereit sind zu zahlen, beginnen Sie auf zu bieten. Bleiben Sie auf jeden Fall bei dem einmal festgesetzten Preis.
Geht die Auktion darüber hinaus, hören Sie zu bieten! Sie können das Produkt ohne Probleme auch woanders kaufen, sofern es sich nicht um ein seltenes oder antikes Stück handelt. Nehmen Sie an Auktionen möglichst nur teil, wenn die Auktionssite eine abhörsichere verschlüsselte Verbindung zur Übertragung Ihrer persönlichen Daten anbietet. Kaufen Sie möglichst keine Produkte, die ohne Garantie angeboten werden. Achten Sie darauf, ob die Auktionssite vorsieht, dass Sie die Ware zurückgeben können, wenn Sie beschädigt oder funktionsuntüchtig ist. Quelle: Internet Akademie
Zehn lebenswichtige Tipps für Auktionen
Überlegen Sie sich zuerst, ob Sie das angebotene Produkt wirklich brauchen. Vielleicht eignet es sich ja auch als Geschenk, wenn Sie der Verlockung nicht widerstehen können.
Prüfen Sie, welchen Marktpreis das Produkt hat – entweder mit einer Recherche im Internet oder offline.
Setzen Sie sich anhand dieses Wertes ein finanzielles Limit und lassen Sie sich nicht vom Auktionseifer mitreißen – bedenken Sie, daß nicht immer der Meistbietende auch der Gewinner ist.
Steigen Sie bei Auktionen, die über einen längeren Zeitraum laufen, erst relativ spät ein, um den Preis nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Manche Auktionshäuser bieten die Möglichkeit, ein Maximal-Gebot festzulegen – davon sollten Sie Gebrauch machen machen. Sie schonen dadurch Ihre Nerven und sparen viel Zeit.
Sofern Sie von Ihrem Arbeitsplatz aus die Auktionshäuser aufsuchen: Übertreiben Sie es nicht! Ich Chef könnte sich schwer tun, Ihr neues Hobby zu tolerieren.
Die letzten Minuten einer Auktion sind entscheidend. Sollte das Auktionshaus mit eMail-Nachrichten arbeiten, verlassen Sie sich nicht darauf, daß Sie rechtzeitig von einem neuen Höchstgebot erfahren. Denn die Zustellung einer eMail kann sich verzögern.
Öffnen Sie nicht gleich nach dem Zuschlag die Champagner-Flasche! Warten Sie lieber damit, bis Sie das Produkt haben.
Versuchen Sie, umgehend mit dem Anbieter Kontakt aufzunehmen. Falls er sich nicht melden sollte, schicken Sie eine kurze Nachricht an das Auktionshaus.
Gerade bei größeren Summen sollten Sie besser in den sauren Apfel beißen und entweder Nachnahme vereinbaren oder auf ein Treuhandkonto zurückgreifen. Sollte der Anbieter darauf nicht eingehen, dann verzichten Sie lieber auf eine Fortsetzung der Geschäftsbeziehung.
Prüfen Sie bei Erhalt der Ware den Zustand des Produkts – und vergessen Sie die Bewertung des Anbieters nicht.
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